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Liefen während der Länderspielpause für die Nationalmannschaften ihres Landes auf (v. li.): David Zec (Slowenien), Adrián Kaprálik (Slowakei), Leon Parduzi (Kosovo U21) und Lio Rothenhagen (Deutschland U20).

Vier Störche sammeln Einsatzminuten im Nationaltrikot

Während der Großteil des Holstein-Kaders die knapp dreiwöchige Länderspielpause für zahlreiche intensive Trainingseinheiten nutzte, war mit David Zec (Slowenien), Adrián Kaprálik (Slowakei), Leon Parduzi (Kosovo U21) und Lio Rothenhagen (Deutschland U20) ein KSV-Quartett für die Nationalmannschaften seines Landes nominiert. Unter der Woche kehrten alle vier Störche nun mit Einsatzminuten im jeweiligen Nationaldress im Gepäck zurück an die Kieler Förde.

Zec verbuchte seine Länderspieleinsätze sechs bis neun. Nach zwei Kurzeinsätzen gegen Schottland (0:0) und Nordmazedonien (2:0) stand unser 26-jähriger Innenverteidiger gegen die Schweiz (1:2) sowie gegen Schottland (2:1) über die volle Distanz auf dem Feld. Mit den beiden Siegen sowie dem Remis schuf sich Slowenien eine gute Ausgangsposition für die verbleibenden beiden Partien der UEFA Nations League im November. Aktuell rangieren Zec und Co. in der Gruppe 1 der Liga B auf Platz zwei, der nach Abschluss der Gruppenphase zur Teilnahme an den Playoffs der Liga A/B gegen einen der beiden schlechtesten Drittplatzierten oder einen der beiden besten Gruppenvierten aus der Liga A berechtigen würde.

Auch Kaprálik befindet sich mit der Slowakei auf einem guten Weg. Dank drei Siegen gegen Moldawien (2:0/4:0) und Kasachstan (2:1) sowie einem Unentschieden gegen die Färöer (1:1) belegen die Slowaken in der Gruppe 3 der Liga C Rang eins, sodass ein Punkt aus den letzten beiden verbleibenden Begegnungen im kommenden Monat den Aufstieg in Liga B bedeuten würde. Unser Flügelspieler stand beim ersten Sieg gegen Moldawien 63 Minuten lang auf dem Feld, ehe er anschließend nicht mehr zum Einsatz kam.

David Zec gegen den Schweizer Johan Manzambi (Foto: Football Association of Slovenia / Simon Pelko).
Adrián Kaprálik im Spiel gegen Moldawien (Foto: Slovak Football Association).

Im Nachwuchsbereich können Leon Parduzi und Lio Rothenhagen ebenfalls auf eine erfolgreiche Länderspielreise zurückblicken. Parduzi qualifizierte sich zwar mit der U21 des Kosovo nicht für die U21-Europameisterschaft, sorgte aber mit den Siegen gegen San Marino (3:0) und Zypern (2:1) sowie dem Remis gegen Finnland (4:4) für einen versöhnlichen Abschluss der Qualifikation. Unser Außenverteidiger stand dabei in allen drei Partien über die volle Distanz auf dem Feld.

Rothenhagen teilte sich in der Gruppe 1 der U20 Elite League die Spielzeit im Tor der deutschen U20-Nationalmannschaft mit Florian Hellstern. Nachdem der Torhüter der SpVgg Greuther Fürth beim 1:0-Sieg gegen Frankreich zwischen den Pfosten gestanden hatte, behielt auch unser Keeper beim 3:0-Sieg gegen Italien eine weiße Weste. Bei der 1:2-Niederlage gegen England spielten Hellstern und Rothenhagen dann jeweils eine Halbzeit, sodass unser Eigengewächs nunmehr fünf Länderspiele in der deutschen U20-Nationalmannschaft in seiner Vita stehen hat.

Leon Parduzi (li.) stand in allen drei Spielen der U21 des Kosovo über die volle Distanz auf dem Feld (Foto: Football Federation of Kosovo).
Lio Rothenhagen blieb beim 3:0-Sieg der deutschen U20-Nationalmannschaft gegen Italien ohne Gegentor (Foto: DFB/dpa Picture-Alliance).

Die nächste und letzte Länderspielpause des Jahres findet Mitte November statt – und auch dann darf sich das KSV-Quartett berechtigte Hoffnungen machen, erneut eine Nominierung für seine jeweilige Nationalmannschaft zu erhalten.

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