Die zweite Auswärtsreise des Jahres führt unsere Störche von einer Landeshauptstadt in eine andere: Am Sonntag, dem 8. Februar, ist unsere Mannschaft in der Heinz-von-Heiden-Arena in Hannover gefordert. Wir haben die 96er unter die Lupe genommen.

Seit mittlerweile sieben Jahren spielt Hannover 96 in der zweiten Liga. Der Europa-League-Teilnehmer von 2012/13 hatte zuvor mit einer Spielzeit Unterbrechung vom Sommer 2002 bis 2019 in der Bundesliga gespielt. Der Weg zurück ins Oberhaus wird immer wieder angestrebt. Doch es haperte zu häufig an der Konstanz. In der aktuellen Spielzeit drohten die Niedersachsen, den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu verlieren, doch die vier Spiele lange Sieglosserie über den Jahreswechsel konterten sie mit zuletzt zwei Siegen.
Weitere Kaderänderungen im Winter
Im Sommer gab es bereits eine große Rotation im Kader der Roten. Ganze 16 externe Neuzugänge – bei 20 Abgängen – hatte Hannover in der ersten Transferphase der Saison präsentiert, darunter die Ex-Störche Benedikt Pichler und Jonas Sterner. Im Winter wurden zudem nochStefán Teitur Thórdarson (Preston North End), Mwisho Mhango (Ascent Academy) sowie die beiden bundesligaerfahrenen Elias Saad (FC Augsburg) und Noah Weißhaupt (SC Freiburg) unter Vertrag genommen. Saad erwies sich direkt als Verstärkung und hatte bei den jüngsten beiden Spielen der Hannoveraner jeweils den 2:1-Siegtreffer vorbereitet.


Auf Abgangsseite ging es im Januar für Sterner nach nur einem halben Jahr am Maschsee weiter zu Dynamo Dresden, wo er auch schon in der vergangenen Saison auf Leihbasis spielte. Zudem verließen Offensivspieler Jannik Rochelt (Bielefeld) und Leon-Oumar Wechsel (Regensburg) die Niedersachsen.
Schönere Erinnerungen an jüngste Gastauftritte
Im Hinspiel im Holstein-Stadion unterlagen unsere Störche dem damaligen Tabellenführer der 2. Bundesliga mit 1:2. Der Blick auf die vergangenen Auswärtsfahrten nach Hannover lässt hingegen schöne Erinnerungen aufleben. In der Aufstiegssaison 2023/24 gewann die Mannschaft von Marcel Rapp als feststehender Aufsteiger am 34. Spieltag einen 2:1-Sieg. Da St. Pauli im Parallelspiel ebenfalls gewann, konnte die Zweitligameisterschaft zwar nicht gewonnen werden, dennoch wurde die Mannschaft von den zahlreichen Schlachtenbummlern erstklassig bejubelt. Ein Jahr zuvor stieg das Aufeinandertreffen in der Heinz-von-Heiden-Arena ebenfalls am finalen Spieltag. Mit einem 5:1-Erfolg schloss Holstein die Saison ab und beschenkte Fin Bartels so zum Abschied. Wobei sich der Routinier schon auch selbst beschenkte: Der gebürtige Kieler erzielte im letzten Spiel seiner Karriere einen Doppelpack.

