Am 25. Spieltag der Flens-Oberliga feierten unsere U23-Jungstörche den nächsten Auswärtssieg: Beim Oldenburger SV gelang ein 2:0-Erfolg, bei dem Islam Matene und Jorden Winter im zweiten Durchgang trafen.
Oldenburger SV – Holstein Kiel U23 0:2 (0:0)
Holsteins Jungstörche fanden zunächst schwer in die Partie und mussten sich gegen viele hohe Bälle der Gastgeber behaupten. Mit zunehmender Spieldauer fand unsere U23 jedoch bessere Lösungen und kam mehrfach gefährlich vor das Tor der Oldenburger. Sowohl Jorden Winter als auch Leon Parduzi aus spitzem Winkel hatten gute Möglichkeiten zur Führung. Insgesamt fehlte jedoch die letzte Konsequenz, sodass es torlos in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die U23 den Druck und belohnte sich früh: Lenny Borges setzte sich auf der Außenbahn stark im Eins-gegen-Eins durch und flankte auf Islam Matene, der per Kopf zur 1:0-Führung traf (47.). Auch danach blieb Holsteins Nachwuchs gefährlich, vor allem nach Standards. So fiel folgerichtig das zweite Tor: Nach einem Eckball gelangte der Ball über mehrere Stationen zu Winter, der ihn platziert ins lange Eck zum 2:0 verwertete (56.).
Mit der Führung im Rücken wurde die Partie zwischenzeitlich unnötig hektisch. Der Oldenburger SV nutzte einfache Ballverluste unserer Jungstörche und drängte auf den Anschlusstreffer. Holsteins Defensive blieb jedoch stabil, und auch Lio Rothenhagen hielt seinen Kasten sauber. In der Schlussphase kehrte die nötige Ruhe zurück, sodass Elf von Trainer Sven Boy den Sieg souverän über die Zeit brachte und den dritten Erfolg in Serie feierte.
Statistik
Holstein Kiel: Rothenhagen – Parduzi (76. Lückner), Medlin, Petersen, Ottilinger, Borges (71. Knaak) – Koc (90. Spieckermann), Soldanski – Winter, Matene (85. Rüzgar), Jakupovic (71. Kulikas).
Tore: 0:1 Matene (47.), 0:2 Winter (56.).
Stimmen zum Spiel
Sven Boy: „Wir wollten nach dem Seitenwechsel die Bälle deutlich schärfer spielen und so den Druck erhöhen. Das ist uns gelungen. Die Mannschaft schafft es aktuell, in den richtigen Momenten in Führung zu gehen und auch nachzulegen. Das gibt Selbstvertrauen und sorgt für positive Energie.“
Jorden Winter: „Im ersten Durchgang haben wir unsere Chancen nicht konsequent ausgespielt. Nach der Pause kamen wir mit viel Schwung aus der Kabine und haben uns früh belohnt. Es fühlt sich aktuell sehr gut an im Team. Die letzten Siege haben uns Selbstbewusstsein für den Saisonendspurt gegeben, da können wir sehr gut drauf aufbauen.“
Caspar Medlin: „Es waren keine einfachen Bedingungen, aber wir haben sie als Mannschaft gut angenommen. Nach der Führung direkt nachzulegen, war ein gutes Gefühl. Danach hatten wir eine Phase mit zu einfachen Ballverlusten, die den Gegner stark gemacht haben, aber auch das haben wir gemeinsam überstanden.“