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Zum Anpfiff des Heimspiels gegen Spitzenreiter Hertha BSC feierte die aktive Fanszene den 115. Geburtstag des Holstein-Stadions mit einer Geburtstags-Choreo.

Tolle Geburtstags-Choreo

Mit einer tollen Choreographie feierte die aktive Fanszene am Freitag zu Spielbeginn gegen Spitzenreiter Hertha BSC den 115. Geburtstag des Holstein-Stadions. Initiator war die Fangruppierung New Connection. Als Holstein-Sportplatz am 15. Oktober 1911 eröffnet, ist unsere Spielstätte eine der ältesten im deutschen Profifußball. Abgesehen von der Choreo brachte die Fanszene zusammen mit der KSV auch mit einem eigens gestalteten Jubiläumspullover ihre enge Verbundenheit mit dem Holstein-Stadion zum Ausdruck.

Erst verdeckt…
…dann enthüllt.

Anlässlich des 115. Geburtstages lassen wir einige langjährige Wegbegleiter der KSV Holstein mit ihren Erinnerungen und Gefühlen zu Wort kommen:

„Holstein-Stadion, das bedeutet für mich vor allem Tradition, Nahbarkeit, Emotionen und Treue!“ 
(Wolfgang Schwenke, KSV-Vizepräsident und kfm. Geschäftsführer)

„Für mich ist es immer etwas Besonderes, im Holstein-Stadion aufzulaufen. Früher als Gast, aber nun schon seit vielen Jahren als Holsteiner. Für mich hat dieses Stadion mit seiner großen Tradition einen besonderen Charme.“ 
Steven Skrzybski (Holstein-Publikumsliebling)

„Dieser Ort steckt voller Tradition und hat sich seinen Charakter über all die Jahre bewahrt – und auch den Namen. Auch wenn jetzt wieder etwas Neues entsteht, die Heimat bleibt der Westring. Das Holstein-Stadion ist eine echte Begegnungsstätte. Früher war ich hier jahrelang als Spieler auf dem Rasen, inzwischen schaue ich, wann immer es geht, die Spiele von der Tribüne aus. Für uns im Norden ist das ein echter Bezugspunkt, auch für den Nachwuchs.“ 
Sven Boy (Ex-Kapitän und U23-Co-Trainer)

„Der Holsteinplatz ist sicherlich der wichtigste Ort in meinem Leben. Von der Kindheit über die ersten Vorspiele im Stadion bis hin zu den sicher über 150 Heimspielen mit der Ligamannschaft – der Holsteinplatz war und ist ein emotionaler Dreh- und Angelpunkt für mich. Unvergessen bleiben auch die jährlichen Mannschaftseinteilungen der Holstein-Jugend, bei denen die Haupttribüne immer rappelvoll war.“ 
(Thorsten Neumann, Holstein-Urgestein und Aufsichtsrat)

„Ich war 1975 zum ersten Mal im Holstein-Stadion, die Störche spielten damals in der drittklassigen Amateuroberliga Nord. Seit der Saison 1977/78 war ich dann fast immer dabei. Mehr als zehn Heimspiele habe ich seitdem nicht verpasst. Die Aufstiege in die 2. Liga Nord 1978 und in die Bundesliga 2024 waren einfach das Größte. Für mich bedeutet das Holstein-Stadion Tradition pur. Ich hoffe, dass uns der Name des Stadions bis in alle Ewigkeiten erhalten bleibt!“ 
(Axel Thoms, Fan-Urgestein)

„Es war ein grauer Herbsttag Ende der 1950er Jahre, als ich mit elf Jahren zum ersten Mal dabei war. Wir haben mit 3:1 gegen den VfL Osnabrück gewonnen und unsere Helden hießen damals Peter Ehlers, Dedel Moers und Helmut Schmuck. Die Besuche im Stadion waren sehr prägend für mich. Schon zu Wochenbeginn war die Vorfreude riesig.“ 
(Klaus Jähnicke, Holstein-Fan seit 1958)

„115 Jahre sind eine Wahnsinns-Zeit. Wenn ich an das Holstein-Stadion denke, dann sehe ich mich hinter der Westtribüne, wo ich binnen weniger Minuten 30 Freunde und Bekannte begrüße. Das ist so, als ob man nach Hause kommt.“ 
(Tobias Meier, Vorstandsmitglied Block 501)

„Die Bedeutung des Holstein-Stadions mit seiner schillernden Geschichte war und ist für den Stadtteil Kiel-Wik und die gesamte Landeshauptstadt enorm. Unser Stadion war in all den Jahren immer auch ein Spiegelbild sportlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen. Vor allem aber war es ein emotionaler Anker für unzählige Generationen von Fans. Für mich hängen da unzählige Erinnerungen dran, auch an meine Jahre in der Holstein-Jugend.“ 
(Patrick Nawe, KSV-Clubhistoriker)

Vom Holstein-Sportplatz zum Holstein-Stadion.

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