Am 17. Juni 1978 schoss er die Kieler Störche in die 2. Liga Nord, im vergangenen Jahr stand er beim Aufmarsch der Helden und Kapitäne bei der 125-Jahr-Feier der KSV auf der Bühne und am 22. November 2026 wird er seinen 70. Geburtstag feiern: Wulf-Dieter „Wölfi“ Hansen. Gegen Arminia Bielefeld war er auf Einladung des Vereins – quasi als verfrühtes Geburtstagsgeschenk – zusammen mit seiner Frau Doris Ehrengast im Kieler Holstein-Stadion. Also dort, wo er Ende der 1970er Jahre seine größten Erfolge als Fußballer feierte.
Ein freudiges Wiedersehen erlebte der Ex-Storch vor dem Anpfiff im VIP-Raum und auf der Vortribüne. Seine alten Zweitliga-Weggefährten Thorsten Neumann, Martin Burmeister und Immo Stelzer tummelten sich genau wie Maskottchen Stolle um das Fußballdenkmal aus Flensburg. Im VIP-Raum kam es zu kurzen Treffen mit Holsteins Geschäftsführer Wolfgang Schwenke sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Andreas Breitner.
Auch wenn die KSV am Ende gegen Bielefeld eine bittere Niederlage einstecken musste, zeigte sich Hansen sichtlich bewegt bei seinem „Comeback“ an der Förde: „Holstein hat mir heute wirklich das Gefühl vermittelt, etwas Besonderes zu sein. Das erfüllt mich mit Stolz. Und meine Erinnerungen an damals – vor allem auch an das Goldene Tor gegen Wacker 04 Berlin – bleiben auf ewig unvergessen.”
Wie es sich gehört, stellte sich der Aufstiegsheld im Talk mit York kurz vor dem Anpfiff den Fragen unseres Stadionsprechers. Dabei freute er sich besonders über das Wiedersehen mit alten Bekannten: „Schön, dass der Anlass heute dazu geführt hat, dass ich einige meiner damaligen Wegbegleiter wiedergetroffen habe. Es war schon eine intensive Zeit bei Holstein und der Zusammenhalt war großartig. Der Mix zwischen Alt und Jung hat nicht zuletzt dazu beigetragen und Gerd Koll hat es einfach neben dem Sportlichen verstanden, das Menschliche zu werten und dadurch die Mannschaft so zu formen, dass sie harmonierte.” Als Lange ihm ein aktuelles Holstein Kiel-Trikot überreichte, strahlte er über das ganze Gesicht. Also ein weiteres bleibendes Erlebnis für „Wölfi“ an seiner alten Wirkungsstätte.







