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Holsteins Pädagogen Torben Hartjen & Nico Berner (2. Reihe, Platz 1 und 2 von links) mit den Studierenden der CAU.

Kinderschutz im NLZ: Pädagogikteam empfängt Studierende zum Austausch

Fühlen sich die Nachwuchsspieler in Holsteins Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) nach wie vor sicher? Wo sind potenziell sensible Räume und Situationen zu finden? Sind Ansprechpersonen stets sichtbar und präsent? Fragen wie diese sind für das Pädagogikteam der KSV Holstein um Abteilungsleiter Torben Hartjen ständiger Gradmesser ihrer Arbeit. Teil dessen war zuletzt auch ein Austausch mit Studierenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU).

Am vergangenen Montag hatten Hartjen und sein Kollege Nico Berner dafür zum Ortsbesuch auf dem Holstein-Gelände eingeladen. Den Teilnehmenden des Seminars „Einführung in die Konzepte des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im Sport“ von Dozent Mewes Clausen wurde zunächst ein Rundgang über das Trainingsgelände in Projensdorf geboten, anschließend ging es nach einer kurzen Präsentation in den Austausch mit den KSV-Pädagogen.

„Um eine gewisse Betriebsblindheit zu vermeiden, ist der externe Blick auf unsere Arbeit ein hilfreicher Impuls. Das kritische Hinterfragen soll verhindern, dass wir Abläufe nicht nur aus dem Grund beibehalten, dass wir sie schon immer so angegangen sind. Sondern immer wieder gezielt darüber nachgedacht wird, wie wir optimalen Kinderschutz in unserem NLZ gewährleisten können“, erklärt Hartjen die Idee hinter dem Dialog mit den Lehramtsstudierenden.

Dieser ging dann auch zeitlich über die anberaumten 90 Minuten hinaus. „Es gab immer wieder interessierte Nachfragen unserer Gäste, die Überlänge ist nicht durch einen Monolog unsererseits entstanden“, versicherte Berner hinterher mit einem Lächeln. Verabschiedet wurde sich deshalb auch mit der beiderseitigen Absicht, den „produktiven Austausch auf Augenhöhe“, wie ihn Hartjen umschreibt, in Zukunft zu wiederholen. Denn von diesem Austausch profitieren nicht nur die Studierenden der CAU und das Pädagogik-Team von Holstein, sondern in erster Linie die Kinder.

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