Für die Holstein Women steht am Wochenende das erste Pflichtspiel 2026 an. Nach knapp dreimonatiger Winterpause wartet auf das Team von Cheftrainer Stefan Fischer dabei direkt ein K.o.-Spiel: Im Halbfinale des SHFV-LOTTO-Landespokals gastieren die Holsteinerinnen beim IF Stjernen Flensborg.
IF Stjernen Flensborg – Holstein Women (So., 12 Uhr)
Im Interview zur Wintervorbereitung ließ Cheftrainer Stefan Fischer bereits durchblicken, dass sein Team darauf brennt, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Die lange Pause brachte Herausforderungen mit sich, aber auch Erfolge. Anfang Januar konnten sich unsere Women im LOTTO NORDCUP in der Wunderino Arena durchsetzen und am Ende den Pokal in die Höhe strecken. Ähnlich erfolgreich soll es nun aber auch wieder auf dem Rasen laufen. Los geht es am Sonntag mit dem Duell beim IF Stjernen Flensborg. Anpfiff der Partie im Schleswig-Holsteinischen Landespokal ist um 12 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Flensburgerinnen (Brahmsstraße 6, 24943 Flensburg).
Die Gastgeberinnen messen sich im Ligabetrieb in der Oberliga Schleswig-Holstein mit ihren Konkurrentinnen. Sie agieren damit momentan eine Spielklasse unter den Holstein Women, die in der Frauen-Regionalliga Nord derzeitig an der Spitze stehen. Mit 25 Punkten aus zehn Spielen ist der IF allerdings gut in die Saison gestartet und belegt zurzeit den zweiten Platz. „Wir unterschätzen den Gegner auf keinen Fall“, stellt deshalb auch Women-Spielerin Luiza Zimmermann klar.
Unsere Holstein-Abwehrspielerin erwartet von den Flensburgerinnen, dass sie „vermutlich eher defensiver spielen“ und liefert den Lösungsansatz dafür gleich mit: „Wir wollen uns mit unserer Spielidee im letzten Drittel gut durchtanken.“ Gelingt das, dürfte auch der Wunsch von Zimmermann in Erfüllung gehen: „Es wäre schön ein paar Tore zu schießen, denn wir wollen auf jeden Fall gewinnen und ins Finale einziehen.“
In dem Fall würde die Mission Titelverteidigung weitergehen. Im letztjährigen Landespokalfinale setzten sich die Women mit 5:0 gegen den Eichholzer SV durch und stemmten die Trophäe in die Höhe. Der Wiederholung dieses Erlebnisses näherte sich die Fischer-Elf in der laufenden Saison zunächst mit einem 19:0-Erfolg beim SV Viktoria. Darauf folgte ein souveräner 6:0-Viertelfinalsieg gegen die SG NieBar. Jetzt soll das erneute Finalticket gelöst werden.