Zum Rückrundenstart empfängt unsere KSV den SC Paderborn 07 am Sonntag um 13:30 Uhr im Holstein-Stadion. Wir haben den derzeitigen Tabellenvierten der 2. Bundesliga unter die Lupe genommen.
Auch nach dem Trainerwechsel von Lukas Kwasniok, der im Sommer zum 1. FC Köln in die Bundesliga wechselte, zu Ralf Kettemann hat sich nichts geändert: Der SC Paderborn ist wie schon in den Vorjahren mitten im Aufstiegsrennen dabei. Der neue Coach, der aus dem Jugendbereich des Karlsruher SC kam, kommt derzeit auf einen starken Punkteschnitt von 1,89 Punkten pro Spiel und liegt damit sogar über dem seines Vorgängers (1,57 bei Paderborn).

In der Hinrunde erlebte der SCP einen rasanten Höhenflug und gewann zwischenzeitlich acht Ligaspiele in Folge. Wie dicht Erfolg und Misserfolg beieinanderliegen, zeigen die daran anschließenden drei Niederlagen. Doch die Kettemann-Elf berappelte sich noch vor der Winterpause und schlug am 16. Spieltag den KSC mit 4:0. Danach folgte im Spitzenspiel mit Darmstadt ein 2:2.
So beträgt der Abstand der viertplatzierten Ostwestfalen auf die SV Elversberg, die aktuell den 2. Tabellenplatz innehat, zum Rückrundenstart einen Punkt. Damit ist der Sportclub auf bestem Weg, eine Serie fortzuführen. In den vergangenen fünf Jahren stand Paderborn jeweils unter den Top Sieben der Liga.


Verstärkung für die ohnehin starke Offensive
Obwohl die Offensive mit 28 Toren zu den stärksten der Liga zählt, wurde noch einmal nachgelegt: Nach einem Tauziehen mit Waldhof Mannheim wechselte Kennedy Okpala schlussendlich doch an die Pader. Der 21-Jährige kam in der bisherigen Drittligasaison so richtig in den Tritt, traf in 18 Spielen sieben Mal und legte fünf weitere Tore auf. Auf der Abgangsseite steht derweil mit Joel Vega Zambrano eine Personalie, die in der Profimannschaft des SCP nur eine untergeordnete Rolle gespielt hatte.
Die letzten Duelle
Das Aufeinandertreffen in der Hinrunde entschied Paderborn am 1. Spieltag für sich. Kurz vor Spielende konnte Armin Gigovic im Auswärtsspiel die Halbzeitführung der Schwarz-Blauen egalisieren, doch der SCP kam noch zum Lucky Punch. Filip Bilbija traf in der neunten Minute der Nachspielzeit zum 1:2 und damit unseren Störchen ins Mark.
An das letzte Spiel der beiden Mannschaften im Holstein-Stadion dürften sich die KSV-Fans aber bestimmt gerne zurückerinnern. Schließlich war es im September 2023 Steven Skrzybski, der mit einem sehenswerten Tor aus 40 Metern den 2:1-Siegtreffer erzielte. Dieser Treffer unseres Kapitäns wurde damals von der Sportschau zum Tor des Monats nominiert.

