Schönreden wollte Jonas Meffert die 0:1-Niederlage in Fürth nicht. Das Spiel habe einen bitteren Geschmack, und trotzdem gehe es weiter. Aus diesem Rückschlag müsse man nun lernen, so der Tenor des Kapitäns.
Im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer erarbeiteten sich unsere Störche mehrere Chancen, doch SpVgg-Keeper Florian Hellstern konnte nicht überwunden werden. „Wir haben in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass wir gewinnen wollen. Am Ende gab es dann diese eine Situation und jetzt hier mit einer Niederlage wegzugehen, ist unfassbar bitter“, ärgerte sich Jonas Meffert nach dem Schlusspfiff im Interview. Sollte der Ball einfach nicht ins Tor wollen, sei die Devise, im Umkehrschluss auch kein Gegentor zuzulassen. „Bei einem Unentschieden wäre nach der letzten Woche alles gut. Das gehört zum Lernprozess dazu. Wenn wir merken, der Ball will nicht ins Tor, dann musst du halt 0:0 spielen“, erklärte unsere Nummer 28.
Gleichzeitig betonte der Routinier, dass die letzten Wochen gezeigt haben, dass die Mannschaft lernwillig ist. Nach dem Remis gegen die noch ungeschlagene Hertha BSC, ließen unsere Störche mit dem 3:0 über Dynamo Dresden den ersten Punktspielsieg folgen, ehe dann innerhalb der vergangenen Tage noch Bundesligist TSG Hoffenheim im DFB-Pokal besiegt wurde. „Die Woche war eigentlich positiv. Wegen der letzten Aktion stehen wir jetzt hier und ärgern uns“, so Meffert, und führt weiter aus: „Es ist wichtig, jetzt nicht alles an einem Spiel festzumachen. Wir haben Schritte nach vorn gemacht. Jetzt müssen wir weiterarbeiten.“ Schon am nächsten Wochenende geht es dann mit einem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (Samstag, 7. November, 13 Uhr) weiter. „Ab Dienstag geht es auf Bielefeld zu. Das ist unsere nächste Chance, ein Spiel zu gewinnen“, gibt der 32-Jährige die Richtung vor.