Bild zum Artikel: Souveräner Testspiel-Sieg: Maria Alm Tag 4

Souveräner Testspiel-Sieg: Maria Alm Tag 4

Das erste Testspiel im Trainingslager liegt hinter unseren Störchen. Am vierten Tag in Österreich gewann die Mannschaft von Tim Walter gegen Al-Ahli aus Saudi-Arabien. Nach einem frühen Rückstand drehte Holstein die Partie in einer toll gefüllten SaalfeldenArena noch vor der Pause. Mit 2:1 ging es in die Pause. Nach der Pause wurde nachgelegt und schlussendlich stand ein klarer 4:1-Erfolg.

Konzentrierter Start in den Tag

Über die Nacht hatte sich der Himmel zugezogen und es kühlte sich merklich ab. Am Vormittag kam dann nur gelegentlich die Sonne raus. Im Vorfeld des ersten Testspiels verzichteten unsere Trainer auf die morgendliche Challenge. Stattdessen startete die Mannschaft konzentriert mit Athletikübungen in den Tag und brachte den Kreislauf der Jungs im Pool sowie im Kältebecken in Schwung. Um 10 Uhr fuhr das Team zum Anschwitzen auf den Trainingsplatz. Für das frühe Mittagessen um 12 Uhr hatten die Mitarbeiter des „1001meter“ eine riesige Pfanne Paella vorbereitet. Anschließend hatten die Spieler noch kurz Zeit zur Regeneration und für Behandlungen durch unsere Physiotherapeuten. Ab 14 Uhr stand dann die Vorbereitung für das Testspiel an.

Unterstützung aus Kiel zum Testspiel

Das Wetter hatte sich über den frühen Nachmittag verbessert, und das Thermometer zeigte beim Anstoß angenehme 23 Grad an. Knapp 100 Holstein-Fans waren in die SaalfeldenArena gekommen. Darunter auch die mitgereisten Störcheclub-Partner, die am Vormittag mit unserem Präsidenten Steffen Schneekloth und dem kaufmännischen Geschäftsführer Wolfgang Schwenke gewandert waren.

Doppelschlag vor der Pause bringt KSV auf die Siegerstraße

Nun der Blick auf den Rasen: Al-Ahli erwischte den besseren Start in die Partie. Die Mannschaft aus Saudi-Arabien lief von Beginn an hoch an und zeigte direkt ihre körperliche Präsenz. Die ersten Chancen gehörten den Grün-Weißen, doch im Verlauf der ersten Hälfte gingen mehr Spielanteile an unsere Störche. Allerdings wurden die ersten eigenen Torgelegenheiten ausgelassen. Auf der anderen Spielfeldseite stach Al-Ahli dann zu. Ricardo Matthias traf nach einem Abpraller (22.). Den Rückschlag schüttelten unsere Jungs noch vor dem Seitenwechsel ab. Erst wurde Kasper Davidsen schön im Strafraum freigespielt und der Däne verwandelte eiskalt (42.). Dann machte Giorgio Kvilitaia im Sechzehner den Ball stark fest und jagte den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck (45.+4).

Kasper Davidsen (li.) erzielte den 1:1-Ausgleich.
Hiroki Sekine (re.) gratuliert Torschützen Giogi Kvilitaia.

Zur zweiten Halbzeit nahm Tim Walter sechs Wechsel vor. Drei davon machten sich direkt bezahlt. Niklas Niehoff nahm auf der linken Seite Leon Parduzi mit. Die Flanke des Linksverteidigers kam punktgenau bei Phil Harres an, der in den linken Winkel köpfte (50.). Den letzten Treffer des Tages steuerte dann David Zec bei, der nach einer Therkelsen-Ecke per Kopf traf (61.). Zum Ende des Spiels gegen die Saudi-Araber, die ebenfalls viel gewechselt hatten, bekamen die jungen Störche die Chance, sich noch einmal zu zeigen. In den Schlussminuten hatte U19-Spieler Till Wiese noch den fünften Treffer auf dem Fuß, doch sein Abschluss wurde kurz vor der Linie geblockt. Nach dem Abpfiff unterhielten sich die Spieler noch mit den Fans und erfüllten Autogramm- und Fotowünsche.

Zurück im Quartier haben unsere Jungs noch zusammen gegessen und das zweite Halbfinale der Weltmeisterschaft zwischen England und Argentinien geschaut.

Statistik

Hälfte 1: Rothenhagen – Sekine, Nekić, Zec, Tolkin – Meffert, Davidsen – Kaprálik, Therkelsen, Skrzybski – Kvilitaia.
Hälfte 2: Rothenhagen – Ugoh, Roslyng, Zec (67. Medlin), Parduzi – Meffert (63. Richter-Monserrat), Tasdelen – Kaprálik (63. Reimers), Therkelsen (63. Wiese), Niehoff (76.) – Harres.

Tore: 0:1 Matthias (22.), 1:1 Davidsen (42.), 2:1 Kvilitaia (45.+4), 3:1 Harres (50.), 4:1 Zec (61.).

Stimmen

Tim Walter: „Die Jungs haben immer erkannt, was sie wann zu tun haben, und ich bin wirklich sehr zufrieden. Es macht mir richtig Freude, ihnen zuzusehen. Natürlich müssen wir abwarten, aber die Art und Weise, wie die Mannschaft spielt, stimmen mich sehr zuversichtlich. Wir sind erst bei 30 Prozent. An den restlichen 70 Prozent arbeiten wir jeden Tag.“

David Zec: „Al-Ahli hat uns in den ersten zehn Minuten sehr hoch gepresst. Aber ich denke, danach haben wir das Spiel kontrolliert. Wir hätten das 1:0 machen sollen, dann bekommen wir das Gegentor per Konter. Das Team hat sofort bewiesen, dass es Charakter hat.“

Impressionen vom vierten Tag

Hier gibt's noch mehr frische News