Er habe im Nachhinein durchaus noch an seine vergebene Möglichkeit in der Schlussphase des Heimspiels gegen den 1. FC Nürnberg gedacht, verriet Steven Skrzybski nach dem öffentlichen Training am Dienstag. In der 84. Minute war dem Offensivspieler bei seinem Comeback nach knapp sechswöchiger Verletzungspause der Ball vor die Füße gefallen, er schlenzte die Kugel aber aus acht Metern über den rechten Winkel hinweg und verpasste so den möglichen Ausgleich zum 3:3.
„Dass man als Stürmer Chancen vergibt, ist ganz normal. Wichtig ist, dass man den Glauben an sich selbst nicht verliert“, ordnete der 33-Jährige ein. Auch im Training habe man viele Abschlusssituationen trainiert, sagte Skrzybski und ergänzte erklärend: „Da geht es auch um die regelmäßigen Wiederholungen.“ An den Torabschlüssen zu feilen, ist nach den vergangenen Partien folgerichtig. Denn unsere Störche erspielten sich stets gute Gelegenheiten, Aufwand und Ertrag standen aber nicht in einem optimalen Verhältnis, sodass die Kugel trotz mehrerer Hochkaräter zu selten den Weg ins Netz fand.
„Wenn man unten drinsteht, ist das Momentum oft nicht auf der eigenen Seite. Das Gute ist, dass wir zu Chancen kommen. Aber natürlich müssen wir diese Möglichkeiten dann auch nutzen. Der Ertrag hat zuletzt gefehlt“, resümierte auch Skrzybski, der gleichwohl auch Positives aus den vergangenen Auftritten mitnahm. „Wenn man die Art und Weise sieht, wie wir Fußball spielen, sind wir auf einem guten Weg“, analysierte der Routinier, „aber natürlich brauchen wir Ergebnisse. Sicherlich würde es uns helfen, auch wieder einmal in Führung zu gehen. Das müssen wir uns erarbeiten.“ Dieses Vorhaben soll am besten direkt am nächsten Spieltag in die Tat umgesetzt werden. Am kommenden Sonntag sind unsere Störche um 13.30 Uhr beim VfL Bochum zu Gast – und wollen sich im Vonovia-Ruhrstadion das Glück zurückerarbeiten.

