Am zweiten Tag des Trainingslagers in Maria Alm war wieder ordentlich Schwitzen angesagt. Die intensive Taktung des Vortags blieb unverändert. Bei hohen Temperaturen standen für unsere Störche ganze drei Einheiten auf dem Programm.

Frühsport noch vor dem Essen
Ein langes Ausschlafen gibt es im Trainingslager für die Jungs nicht. Um 7:30 Uhr begann der Tag bei 15 Grad und blauem Himmel mit einer leichten Aktivierungseinheit. Dafür joggten unsere Profis aus der Unterkunft „1001meter“ los – ein paar weitere Höhenmeter waren dabei unvermeidbar. Auf einem Plateau angekommen, absolvierten die Spieler konzentriert Athletik- und Koordinationsübungen mit und ohne Ball. Die frühe Uhrzeit schien der guten Stimmung im Team aber nichts anzuhaben und setzte sich dann beim gemeinsamen Frühstück fort. Auf den Tellern landeten Avocado-Brote mit Eiern und Joghurt, Früchte und Müsli. Einige Jungs gaben zudem eine gute Figur an der Espresso-Maschine ab.
Um halb zehn machte sich die Mannschaft dann auf zum Trainingsplatz. Die Anzahl der mitgereisten Fans, die von der Tribüne das Geschehen beobachteten, hatte sich im Vergleich zu Tag 1 noch einmal erhöht. Nach dem Aufwärmen war das Team in kreativen und variantenreichen Spielformen gefordert. So wurde unter anderem in einem siebeneckigen Feld trainiert. Das Spiel auf vier kleine und drei große Tore mit ebenfalls drei Keepern sorgte für ordentlich Betrieb.


So sieht es im „1001meter“ aus – Kurze Erholung vor der dritten Einheit
Nach der abgeschlossenen Einheit ging es zurück ins „1001meter“. Das Mittagessen stand an. Während sich die erschöpften Jungs im Anschluss zurückzogen, um sich auszuruhen, beantworteten Moritz Reimers und Torwarttrainer Patrik Borger in einer Medienrunde die Fragen der Journalisten. Im Anschluss stellte „1001meter“-Geschäftsführer Klaus Seyfert der mitgereisten Kieler Presse die Wohnanlage vor. Auf über 5.000 Quadratmetern befinden sich 21 Chalets mit jeweils einer Sauna. Dazu bietet die Anlage ein Seminarzentrum, ein Gym und einen Pool. Dazu gibt es weitere Gemeinschaftsflächen zum Essen oder auch für ein Lagerfeuer. „Es ist eigentlich für den Urlaub gebaut, aber es bietet sich auch für Teambuilding-Maßnahmen an und um Leute zusammenzubringen. Was du hier perfekt machen kannst, ist, eine Mannschaft einzuschwören“, erklärte Seyfert. Der Kontakt zu Holstein Kiel ist über das Störcheclub-Netzwerk zustande gekommen. Beim ersten Besuch von unseren beiden Vizepräsidenten Wolfgang Schwenke und Olaf Rebbe im Vorfeld des Trainingslagers, hat direkt die Chemie gestimmt, berichtete Seyfert, und die Vorfreude im „1001meter“-Team auf diese 8 Tage mit der Mannschaft, dem Staff und dem Trainerteam war daraufhin enorm groß.
Noch einmal schwitzen auf dem Trainingsplatz
Zum Nachmittag war die Temperatur bis auf 30 Grad angestiegen. Trotzdem ging es für die Spieler ein zweites Mal auf den Platz, auf dem an den offensiven Abläufen und dem Abschluss gefeilt wurde. „Die Jungs werden heute Nacht gut schlafen“, kommentierte Borger die Trainingsleistung. Nach der Rückkehr zu den Hütten hat die Mannschaft gemeinsam zu Abend gegessen. Zum Tagesabschluss kühlten sich einige Jungs im Pool ab, während andere an der Tischtennisplatte ein paar Partien spielten.

















