Das zweite Heimspiel der Saison bestreiten unsere Störche gegen Hannover 96. Die Partie des 4. Spieltags wird am Samstag um 13 Uhr angepfiffen und ist ein Duell mit reichlich Historie.
Mit Hannover 96 erwartet unsere Störche am Samstag ein Verein mit viel Tradition, der in seine siebte Zweitligasaison in Folge geht. In der Spielzeit 2023/24 gingen unsere Kieler zweimal als Sieger vom Platz (3:0, 2:1). Die vergangene Saison schlossen die Niedersachsen auf Tabellenplatz 9 ab. Insgesamt drei Cheftrainer waren während dieser Zeit für die Roten tätig: Auf Stefan Leitl folgte Ende Dezember letzten Jahres André Breitenreiter, der wiederum im April von Lars Barlemann beerbt wurde. Auch in diesem Sommer gab es einen Trainerwechsel, denn von nun an leitet Christian Titz die Geschicke in Hannover. Titz betreute zuvor seit 2021 den 1. FC Magdeburg, mit dem er zuletzt die beste Zweitligaplatzierung der Vereinsgeschichte (Platz 5) erreichte.
Viele Transfers bei Hannover 96
Titz, der auch schon für Rot-Weiss Essen sowie den Hamburger SV als Trainer tätig war, kann auf zahlreiche Neuzugänge bauen. Mit Benedikt Pichler und Jonas Sterner wechselten zwei Spieler unserer KSV nach Niedersachsen. Zudem verstärkte sich 96 mit Virgil Ghita (KS Cracovia) und Waniss Taïbi (Rodez AF), für die jeweils eine Millionenablösesumme fällig wurde. Benjamin Källman (KS Cracovia), Mustapha Bundu (Plymouth Argyle), Marice Neubauer (SV Elversberg), Ime Okon (SuperSport United), Franz Roggow (Borussia Dortmund II), Bastian Allgeier (SSV Ulm) und Hayate Matsuda (Mito HollyHock) komplettieren die Liste der festen Neuzugänge. Darüber hinaus wechselten Hendry Blank (RB Salzburg), Maik Nawrocki (Celtic Glasgow), Daisuke Yokota (KAA Gent) sowie Nahuel Noll (TSG Hoffenheim) per Leihe nach Hannover.


Nach der durchwachsenen Saison 24/25 gab es neben den Neuzugängen auch einige Spieler, die den Verein verließen. Sturmtalent Nicolò Tresoldi wechselte für eine Millionenablöse zum FC Brügge, den langjährigen Stammtorwart Ron-Robert Zieler zog es zum 1. FC Köln, der Ex-Storch Phil Neumann läuft nun für Birmingham City auf und mit Jannik Dehm (Greuther Fürth) zählt auch ein weiterer ehemaliger Kieler zu den Abgängen bei Hannover 96. Ebenfalls nicht mehr zum Kader gehören nach ihren Transfers Josh Knight (FC Portsmouth), Marius Wörl (Arminia Bielefeld), Fabian Kunze (1. FC Kaiserslautern), Sei Muroya (FC Tokyo), Max Christiansen (1860 München), Andreas Voglsammer (F.C. Hansa Rostock), Marcel Halstenberg (Germania Grasdorf) und Leon-Oumar Wechsel (GKS Tychy, Leihe). Nach dem Ende ihrer Leihen kehrten Jessic Ngankam (Eintracht Frankfurt), Kenneth Schmidt (SC Freiburg), Rabbi Matondo (Glasgow Rangers), Hyun-ju Lee (FC Bayern München II) und Bartlomiej Wdowik (SC Braga) zu ihren Stammvereinen zurück. Für den zweimaligen Deutschen Meister, dreifachen Amateurmeister und einmaligen DFB-Pokalsieger aus Hannover gab es demnach einige Veränderungen. Ein neuer Trainer sowie ein Kader mit vielen neuen Gesichtern sollen dafür sorgen, dass der Blick der Roten wieder in die oberen Regionen der Tabelle gehen kann.
Viel Historie zwischen Hannover und Kiel
Das Duell am Samstag ist die 60. Begegnung in einem Pflichtspiel zwischen Hannover und Kiel, darüber hinaus trafen beide Teams in zehn Freundschaftsspielen aufeinander. Die Bilanz in Pflichtspielen steht bei 25 Siegen für Holstein, 12 Remis sowie 22 Hannover-Erfolgen. Die Fans im Holstein-Stadion erwartet am Samstag also ein Spiel mit reichlich Tradition.
Eindrücke aus vergangenen Duellen











Schon gewusst?
Hannover 96 gewann 1992 als bisher einziger Zweitligist den DFB-Pokal – unter Trainer Michael Lorkowski. Der Kultcoach sorgte nicht nur bei 96 für Schlagzeilen, sondern prägte zuvor auch Holstein Kiel und den FC St. Pauli in den 1980er-Jahren.