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Das 26. LOTTO MASTERS – der Liveticker zum Nachlesen

Das 26. LOTTO MASTERS ist Geschichte. Wie schon im Vorjahr setzte sich der SV Todesfelde die Hallenkrone auf. Den Liveticker des Turniers zum Nachlesen gibt es hier.

FINALE

SV Todesfelde – Holstein U23 3:1

Todesfelde erwischte einen Traumstart, als Routinier Mirko Boland nach gerade einmal 25 Sekunden flach einschob. Unsere Jungs spielten auf Augenhöhe mit, der Titelverteidiger präsentierte sich aber einfach effektiver, sodass Benny Soares nach einem energischen Nachsetzen den Ball über die Linie spitzeln konnte (4.). Holstein schüttelte sich einmal – und verkürzte umgehend durch Laurynas Kulikas (5.). Unsere Jungstörche mussten mehr und mehr Risiko – und wurden kurz vor Schluss ausgekontert, als Janek Sternberg mit seinem Treffer zum 3:1 für die Vorentscheidung sorgte (11.). Der alte und neue Sieger des LOTTO Masters heißt SV Todesfelde – herzlichen Glückwunsch! Unsere Jungs können dennoch stolz auf ihre heutige Leistung sein.

Tore: 1:0 Boland (1.), 2:0 Soares (4.), 2:1 Kulikas (5.), 3:1 Sternberg (11.)

HALBFINALS

VfR Neumünster – Holstein U23 2:4

Auch das zweite Halbfinale bot Spannung bis zum Schluss: Zwar geriet unsere U23 durch ein frühes Eigentor von Malte Petersen in Rückstand (2.), diesen glich der auffällige Islam Matene aber postwendend wieder aus (3.). In der Folge ging es munter hin und her, sodass Ilir Serifis Treffer von Jorden Winter ebenfalls prompt egalisiert wurde (6.). Unsere Jungs blieben griffig – und gingen erstmals selbst in Führung, als Cengizhan Koc den Ball aus spitzem Winkel über die Linie grätschte (9.). In der Schlussphase drängte der VfR noch einmal auf den Ausgleich, unsere U23 verteidigte aber mit viel Einsatz – und nutzte eine Zwei-Minuten-Strafe gegen den VfR in der Schlussminute für einen letzten erfolgreichen Konter, den Koc über die Linie drückte (12.), wodurch unsere Jungstörche ins Finale einziehen. Dort wartet in wenigen Minuten Titelverteidiger SV Todesfelde.

Tore: 1:0 Petersen (2./ET), 1:1 Matene (3.), 2:1 Serifi (5.), 2:2 Winter (6.), 2:3 Koc (9.), 2:4 Koc (12.)

Heider SV – SV Todesfelde 2:3

Todesfelde nutzte eine frühe Überzahl zur Führung durch Janek Sternberg (2.), die Lasse Jetz kurz daraus ausbaute (4.). Danach biss sich Heide lange die Zähne am defensiv stehenden Titelverteidiger aus, ehe Azat Selcuk während einer Überzahlphase des HSV den Anschluss erzielte (9.). Danach warfen die Dithmarscher alles nach vorne – und wurden in der Schlussminute ausgekontert, sodass Morten Liebert zur Ekstase des stimmungsvollen blau-gelben Todesfelde-Blocks zum 3:1 einschieben konnte (13.). Sekunden vor Schluss verkürzte Fabian Arndt noch auf 2:3 (13.), der erneute Anschlusstreffer kam jedoch zu spät, sodass Todesfelde nach einem packenden Halbfinale wie schon im Vorjahr im Endspiel des LOTTO MASTERS steht.

Tore: 0:1 Sternberg (2.), 0:2 Jetz (4.), 1:2 Selcuk (9.), 1:3 Liebert (13.), 2:3 Arndt (13.).

SV Eichede – SC Weiche Flensburg 08 4:4

Beide Mannschaften hatten keine Chance mehr aufs Weiterkommen und spielten dementsprechend frei auf. Das Ergebnis war das torreichste Spiel des gesamten MASTERS. Bemerkenswert war hierbei die Moral des SV Eichede, der nach frühem 0:3-Rückstand nicht die Köpfe hängen ließ, sondern stattdessen die Partie zwischenzeitlich sogar in eine 4:3-Führung drehten, ehe Weiche spät doch noch zum 4:4-Endstand traf. Ein echtes Spektakel – leider ohne großen sportlichen Wert für beide Teams.

Tore: 0:1 Celotto (2.), 0:2 Tytarenko (5.), 0:3 Hartmann (6.), 1:3 S. Meyer (7.), 2:3 Ikeda (8.), 3:3 Fritzen (9.), 4:3 Bieche (12.), 4:4 Tytarenko (13.).

SV Todesfelde – Holstein U23 2:1

Die Konstellation vor dem letzten Vorrundenspiel war klar: Unsere U23 stand als Sieger der Gruppe B bereits fest, während Todesfelde nach zwei vorherigen Unentschieden nur ein Sieg den Halbfinaleinzug sicher garantieren würde. Dementsprechend motiviert ging der Titelverteidiger in die Partie und erspielte sich gleich mehrere gute Einschussgelegenheiten. Unsere Jungstörche überstanden eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe noch schadlos, danach brachte Mats Klüver den Oberliga-Spitzenreiter aber in Front. Doch Holstein schüttelte sich nur kurz und glich durch eine feine Einzelaktion von Islam Matene aus (6.). Nachdem Todesfelde durch ein Eigentor von Caspar Medlin wieder in Führung gegangen war (8.), warf unsere U23 noch einmal alles rein, kam aber nicht zum erneuten Ausgleich, sodass nun feststeht: Beide Teams stehen im Halbfinale.

Tore: 1:0 Klüver (4.), 1:1 Matene (6.), 2:1 Medlin (8./ET).

Heider SV – 1. FC Phönix Lübeck 2:1

Im letzten Spiel der Vorrundengruppe konnten sich beide Teams noch den Platz im Halbfinale sichern. Entsprechend hitzig ging es auf dem Hallenboden der Wunderino Arena zu. Mit einem Doppelpack in der 2. und 4. Minute ließ Mathis Harms den HSV frühzeitig jubeln. Aber Phönix kam durch Arthur Inaka Kuki, der aus kurzer Distanz den Ball ins Heider-Tor bugsierte, noch einmal zurück und machte es spannend. Im Anschluss kratzten die Lübecker sogar noch einmal am Ausgleich: Jonah Gieseler rettete in höchster Not auf der Linie, sodass Heide am Ende der knappe Vorsprung  für die Halbfinalteilnahme reichte.

Tore: 1:0 Harms (2.), 2:0 Harms (4.), 2:1 Inaka Kuki.

VfR Neumünster – VfB Lübeck 1:0

Der VfB Lübeck hatte zu Antritt dieser Partie keine Chance mehr aufs Halbfinale, für den VfR Neumünster hingegen ging es um alles. So lieferten sich beide Teams zunächst ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen – jedoch ohne Tore. Bis schließlich Christopher Kramer aus der Drehung für die umjubelte 1:0-Führung der Neumünsteraner sorgte. Und der knappe Vorsprung sollte reichen: der VfR schafft es mit sieben Vorrundenpunkten ins Halbfinale.

Tor: 1:0 Kramer (8.).

SV Eichede – SV Todesfelde 2:2

Beide Seiten schenkten sich nichts und warfen alles rein, um den Traum vom Halbfinale am Leben zu halten. Todesfelde war drauf und dran, die Partie zu drehen, doch durch Albin Nishoris späten Ausgleich teilten Eichede und der Titelverteidiger die Punkte. Mit einem Sieg gegen unsere U23 könnte Todesfelde das Halbfinalticket buchen, bei einem Remis wäre zittern angesagt. Unsere Jungstörche stehen dank dieses Unentschiedens bereits als Gruppensieger fest.

Tore: 1:0 M. Meyer (4.), 1:1 Klüver (9.), 1:2 Sternberg (11.), 2:2 Nishori (12.)

SC Weiche Flensburg 08 – Holstein U23 3:4

Einen wilden Schlagabtausch lieferte sich unsere U23 mit dem SC Weiche Flensburg 08 – mit dem besseren Ende für unsere Jungs! Den frühen Rückstand egalisierte Felix Boelter umgehend (2.), ehe der bestens aufgelegte Kulikas per sehenswertem Doppelpack die Weichen auf Sieg stellte: Erst spielte er Doppelpass mit der Bande und netzte dann ins kurze Eck ein (4.), Sekunden später versenkte er die Kugel im rechten Winkel (5.). Im direkten Gegenzug verkürzte Flensburg, doch Islam Matene stellte per Abstauber den alten Abstand wieder her (6.). Der fünffache Titelgewinner kam nochmals ran und schnürte unseren Nachwuchs in der Schlussphase hinten ein, doch leidenschaftlich kämpfende Jungstörche brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Damit steht unsere U23 im Halbfinale!

Tore: 1:0 Tytarenko (1.), 1:1 Boelter (2.), 1:2 Kulikas (4.), 1:3 Kulikas (5.), 2:3 Ali (5.), 2:4 Matene (6.), 3:4 Kabus (8.)

Heider SV – VfR Neumünster 2:2

Beide Teams hatten ihre Auftaktpartie gewonnen – und dementsprechend waren sie motiviert, mit einem weiteren Sieg einen großen Schritt Richtung Halbfinale zu machen. Heide legte los wie die Feuerwehr und führte nach fünf Minuten durch Marvin Wolfs (1.) und Jonah Gieselers (5.) Treffer mit 2:0, doch der VfR tat alles dafür, bei seinem Comeback nach achtjähriger Abstinenz die Chancen aufs Weiterkommen hochzuhalten – mit Erfolg: Erst verkürzte Kenny Korup (6.), dann traf Nick Neca in einer hektischen Schlussphase aus kurzer Distanz zum 2:2-Endstand. Beide können mit einem Sieg im letzten Vorrundenspiel das Halbfinalticket buchen. Es bleibt spannend!

Tore: 1:0 Wolf (1.), 2:0 Gieseler (5.), 2:1 Korup (6.), 2:2 Neca (12.)

1. FC Phönix Lübeck – VfB Lübeck 3:2

Im Lübecker Stadtderby sah zunächst alles nach einem VfB-Sieg aus, nachdem dieser durch Rohin Shivani (4.) und Torben Sachau (7.) nicht unverdient in Front gelegen hatte. Doch Phönix stieg dem Namen entsprechend aus der Asche und drehte binnen drei Minuten durch einen Doppelpack von Anton Ihde (8./10.) sowie dem Siegtreffer Arthur Inaka (11.) die Partie, sodass die Stadtmeisterschaft (zunächst) an Phönix geht.

Tore: 0:1 Shivani (4.), 0:2 Sachau (7.), 1:2 Ihde (8.), 2:2 Ihde (10.), 3:2 Inaka (11.)

Holstein U23 – SV Eichede 3:2

Nach ruhigem Beginn fasste sich Laurynas Kulikas ein Herz und ließ die Halle erstmals in dieser Partie beben, als er den Ball von der Mittellinie an den linken Innenpfosten nagelte, von wo dieser ins Netz prallte (5.). Kurz darauf umkurvte Islam Matene den gegnerischen Keeper und schob cool zum 2:0 ein (6.). Doch Eichede steckte nicht auf und kam per schnellem Doppelschlag zurück. Unsere Jungstörche zeigten sich jedoch unbeeindruckt und waren mit dem nächsten Angriff abermals erfolgreich, als Jorden Winter zum 3:2-Auftaktsieg einnetzte (11.).

Tore: 1:0 Kulikas (5.), 2:0 Matene (6.), 2:1 S. Meyer (11.), 2:2 Tonder (11.), 3:2 Winter (11.)

SC Weiche Flensburg 08 – SV Todesfelde 1:1

Im dritten Vorrundenspiel kam es zur Wiederholung des Vorjahresfinales, in welchem sich Todesfelde knapp mit 1:0 durchgesetzt hatte. Die besseren Gelegenheiten hatte zunächst der Titelverteidiger, Benny Soares scheiterte aber am Pfosten. Stattdessen ging Weiche aus dem Nichts in Führung, als Raul Celotto den Fuß in einen Befreiungsschlag hielt, wodurch der Ball ins Netz prallte (5.). Todesfelde mühte sich, war beim Spiel nach vorne und den Abschlüssen aber oft zu unpräzise. Nachdem Mirko Boland gefoult worden war, versenkte Mats Klüver den fälligen Elfmeter souverän zum letztlich verdienten 1:1-Endstand.

Tore: 1:0 Celotto (5.), 1:1 Klüver (11.).

VfB Lübeck – Heider SV 0:1

Die Lübecker dominierten die Anfangsminuten, der HSV überstand die Druckphase des Regionalligisten aber schadlos – und schlug dann eiskalt selbst zu, als Yusef Abdelrahman einen Abpraller gefühlvoll im langen Eck versenkte. Danach drängte der VfB auf den Ausgleich, doch auch im zweiten Spiel des Abends setzte sich am Ende der Oberligist mit viel Leidenschaft und der nötigen Prise Fortune durch.

Tor: 0:1 Abdelrahman (6.)

1. FC Phönix Lübeck – VfR Neumünster 0:1

Bereits das Auftaktmatch macht deutlich: In der Halle ist nur selten ein Klassenunterschied zu erkennen. So lieferten sich Regionalligist Phönix und Oberligist VfR ein Duell auf Augenhöhe mit guten Chancen auf beiden Seiten. Als die Zuschauer in der ausverkauften Wunderino Arena sich schon auf ein torloses Remis zum Turnierbeginn eingestellt hatten, ließ Ilir Serifi zwei Lübecker stehen und versenkte den Ball flach im linken unteren Eck zum vom lautstarken Neumünsteraner Fanblock umjubelten 1:0-Erfolg. So kann man bei der ersten Teilnahme seit 2018 doch mal ins Turnier starten.

Tor: 0:1 Serifi (12.).

Rahmenprogramm lässt die Vorfreude steigen!

Neben den Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck, SC Weiche Flensburg 08 und VfB Lübeck sind auch die Oberligisten Heider SV, Holstein U23, SV Eichede, SV Todesfelde und VfR Neumünster dabei und versuchen, den Titel zu holen. Eben gab’s hier die gewohnt fulminante Lasershow, gefolgt von dem MASTERS-Song “Welcome to Kiel” sowie der Schleswig-Holstein-Hymne, die beide wie schon in den vergangenen Jahren von Susan Albers gesungen wurden. Gleich wird die Auftaktpartie zwischen dem 1. FC Phönix Lübeck und Masters-Comebacker VfR Neumünster angepfiffen. Die Vorfreude steigt!

Das Ziel ist klar: Möglichst weit kommen!

Unsere Jungstörche können durchaus optimistisch in die heutige Veranstaltung gehen. Dank einer starken Hinrunde überwinterten sie in der Flens-Oberliga als Tabellenzweiter. Die Aufgaben in der Vorrunde sind allerdings keine leichten: Neben dem Ligakonkurrenten SV Eichede trifft unser Nachwuchs noch auf den Oberliga-Herbstmeister und MASTERS-Titelverteidiger SV Todesfelde sowie den SC Weiche Flensburg 08. Aber warum soll es nicht trotzdem ins Halbfinale und vielleicht sogar darüber hinaus gehen? Wir sind optimistisch und drücken unseren Jungs die Daumen!

Diese Jungstörche wollen heute für Furore sorgen!

Zwölf Spieler durften unser U23-Coach Willi Weiße und sein Co-Trainer Linus Schewior, der unsere U23 heute betreut, für die 26. Ausgabe des LOTTO MASTERS nominieren. Das ist der heutige Kader unserer Jungstörche:

Moin aus der Wunderino Arena

Die Teams sind mittlerweile alle in der Halle angekommen und absolvieren bereits ihr Warm-Up-Programm. Auch die Ränge der Wunderino Arena füllen sich – noch eine knappe halbe Stunde bis es hier mit der feierlichen Eröffnung los geht!

Beim 26. LOTTO Masters mitfiebern – in unserem Liveticker und auf Social Media!

Unser Liveticker startet bereits um 16:30 Uhr. Bis dahin könnt ihr euch noch mit den wichtigsten Informationen im Vorfeld vertraut machen: Hier findet ihr eine Übersicht über die acht teilnehmenden Teams, und in unserem Vorbericht haben wir alle relevanten Infos rund um das Turnier für euch zusammengefasst. Auf Social Media könnt ihr den Abend auf unserem Jungstörche-Instagram-Kanal verfolgen.

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