Die Fähigkeit eines gesunden, nassen Moores, Kohlenstoffdioxid aus der Luft aufzunehmen, ist ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. Der kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schwenke, Nachhaltigkeitsmanagerin Annika Hartmann sowie Störche-Profi Carl Johansson besuchten daher am vergangenen Freitag stellvertretend für unsere KSV Holstein das Dosenmoor bei Neumünster und überreichten einen Spendenscheck über 5.000 Euro an die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.
„Unser Verein legt großen Wert auf das Engagement für den Erhalt und die Wiederherstellung der Umwelt in unserer Region. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit dieser Spende die Möglichkeit haben, die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bei der Renaturierung von Mooren in unserer unmittelbaren Nähe zu unterstützen“, sagte Wolfgang Schwenke und führte aus: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung zeigen großes Engagement und Fachwissen, um frühere menschliche Eingriffe zu beheben, das Moor als CO₂-Speicher wieder funktionstüchtig zu machen und es als lebenswerten Raum für Pflanzen und Tiere zu gestalten.“
Das Stiftungsland Dosenmoor erstreckt sich über 374 Hektar und bietet über die Fähigkeit, Kohlenstoffdioxid zu speichern, hinaus Lebensraum für eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Die Stiftung Naturschutz engagiert sich mit Projekten zur Renaturierung von Mooren für den Klimaschutz, insbesondere da eine große Menge an Treibhausgasen zurück in die Atmosphäre gelangen, wenn Moore für Landwirtschaft, Siedlungen oder Infrastruktur trockengelegt werden. Beim Gang über den Bohlenweg, der die Besucher sicher über die Moorflächen leitet, erklärten Dr. Juliane Rumpf (Ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein) sowie Nicola Brockmüller und Karen Marggraf (beide Marketing & Kommunikation), dass das Potenzial von gesunden Mooren, Kohlenstoff aufzunehmen, weit höher liege als bei Waldstücken auf derselben Fläche.
„Wir sind sehr dankbar, denn großzügige Spenden sind – ergänzend zu Fördergeldern – entscheidend für unsere Arbeit. Spenden ermöglichen uns, noch mehr Klima- und Artenschutzmaßnahmen umzusetzen und so einen noch größeren Beitrag zum Schutz der Natur zu leisten. Für jedes einzelne Moor müssen passgenaue Maßnahmen für die Renaturierung entwickelt werden, das erfordert viel Know-how. In den Folgejahren werden die Projekte regelmäßig kontrolliert“, zeigte sich Dr. Juliane Rumpf höchsterfreut.











