Mit zwei Teams war die KSV Holstein beim Finaltag der Jugend 2026 vertreten – und beide Teams durften am Ende den SHFV-Landespokal in die Höhe stemmen. Unsere U17-Juniorinnen setzen sich mittags gegen den NTSV Strand 08 mit 4:0 durch, die U19-Jungstörche behielten am Abend mit 3:1 die Oberhand im Duell mit dem JFV Lübeck.
Holstein Women U17 – NTSV Strand 08 U17 4:0 (1:0)
Unser KSV-Nachwuchs tat sich zunächst schwer, der Favoritinnen-Rolle gerecht zu werden. Gegen die Landesligistinnen von Strand 08 dauerte es einige Minuten, bis unsere Regionalliga-Juniorinnen zu ihrem Spiel fanden. „In der ersten Hälfte wollten wir zu oft mit dem Kopf durch die Wand“, sah auch Cheftrainer Philipp Portwich Verbesserungspotenzial in der ersten Hälfte seines Teams, die mit einem Erfolgserlebnis zu Ende ging. Bente Reimers setzte in der 40. Spielminute einen Schuss von der Strafraumkante an den Innenpfosten, von wo der Ball ins Netz sprang. „Der beste Angriff der Halbzeit“, lobte Portwich sein Team nach Abpfiff für das erste Tor.
Nach dem Seitenwechsel entwickelten unsere U17-Juniorinnen immer häufiger Torgefahr aus ihren Ballbesitzvorteilen. Wenig später bauten sie folgerichtig ihre Führung aus. Yva Kahl überwand mit einem satten Schuss in die obere, linke Ecke die gegnerische Torhüterin (54.). Mit der Vorentscheidung im Rücken spielte die KSV weiter auf den nächsten Treffer und war kurz vor Schluss noch zwei Mal erfolgreich. Im Anschluss an zwei schöne Kombinationen stellten Bente Reimers (79.) und Emmy Fischer (80.) das 4:0-Endergebnis her. „Gegen Ende haben wir unsere spielerische Überlegenheit deutlich besser ausgespielt“ freute sich Portwich und kam zu einem klaren Fazit: „Mit dem 4:0 und der erfolgreichen Titelverteidigung bin ich sehr zufrieden.“
Holstein Kiel U19 – JFV Lübeck U19
Auch in der Wiederauflage des Landespokalfinals von 2025 waren die Jungstörche siegreich – und erneut mit 3:1. Unsere U19 startete engagiert in die Partie, echte Torgefahr ließ aber auf sich warten. Die Lübecker verteidigten tief und machten es dem KSV-Nachwuchs schwer, sich in den Strafraum zu kombinieren. Als Lösungsweg war es deshalb ein Schuss aus der zweiten Reihe, der die JFV-Defensive knackte. Mark Richter-Monserrat fasste sich in der 16. Minute ein Herz und versenkte die Kugel in der rechten Ecke. Die Holstein-Führung sollte allerdings nicht lange halten, denn noch vor der Pause glichen die Lübecker aus. Lennard Luth bestrafte einen individuellen Fehler im Aufbauspiel der Jungstörche eiskalt (41.). „Wir haben uns ein Stück weit auf das Lübecker Spiel eingelassen, mit ihren vielen langen Bällen und dann ein wenig Selbstvertrauen in unsere hohe Verteidigung verloren“, haderte auch U19-Cheftrainer Freddy Kaps mit der ersten Hälfte seiner Mannschaft.
Die zweite Hälfte begann dann ähnlich, wie die erste: Viele Zweikämpfe, hohe Intensität und vorerst wenige Torchancen. Den nächsten Jubel löste Emin Torunogullari erst in der Schlussphase aus. Der Kieler Joker setzte sich zuvor wuchtig im Strafraum durch und spitzelte den Ball dann gekonnt in die linke Ecke – 2:1 für Holstein (77.). Der fulminante Schlusspunkt war wenig später Kevin Hahn vorbehalten. Per direktem Freistoß baute der Mittelfeldspieler die KSV-Führung aus und stellte damit gleichzeitig den 3:1-Endstand aus Sicht der Jungstörche her (80.). „In Ansätzen war auch schon in der ersten Halbzeit zu sehen, was uns nach dem Seitenwechsel dann regelmäßiger gelungen ist. Deswegen bin ich letzten Endes total zufrieden mit unserer Leistung, die gegen einen Gegner wie den JFV Lübeck auch erstmal auf den Platz gebracht werden muss“, freute sich Kaps über den Pokalsieg.
Alle Fotos: Nick Hanke.


































