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Auch Felix Lüth (l.) und René Guder (r.) wagten sich auf die schwierigsten Kletterstrecken.

U23-Teambuildung im Hochseilgarten 

Für Holsteins U23 rückt der Saisonstart immer näher. Bereits in knapp zwei Wochen beginnt für den KSV-Nachwuchs die Spielzeit 2026/2027. Entsprechend akribisch wird momentan in der Vorbereitung gearbeitet. Sowohl an Fertigkeiten mit dem Ball als auch an wichtigen Qualitäten für das Teamgefüge. 

Am vergangenen Mittwoch hatten die Jungstörche einmal mehr ausgiebig Zeit sich kennenzulernen. Um den hochsommerlichen Temperaturen etwas auszuweichen, bat Cheftrainer Freddy Kaps sein Team zunächst um 9.30 Uhr für eine intensive Einheit auf den Trainingsplatz. Nach einer verdienten Stärkung machten sich Spieler und Staff anschließend auf dem Weg Richtung Falckensteiner Strand.  

Doch bevor dort ins erfrischende Wasser abgetaucht wurde, ging es erstmal hoch hinaus. Im nahegelegenen Wald- und Naturhochseilgarten „High Spirits“ erwartete die Jungstörche ein buntes Programm. Los ging es ab 12.30 Uhr noch mit festem Waldboden unter den Füßen, wo verschiedene Übungen Geschicklichkeit, Absprache und gegenseitiges Vertrauen forderten. Teil dessen war zudem jeweils eine kritische Reflexion, in der die Jungs gemachte Fehler klar benannten und mit zahlreichen Wortmeldungen Werte aus den Übungen auf den Mannschaftsgeist übertrugen. 

Moralisch und körperlich gestärkt ging es dann wenig später in die Bäume. Entsprechend ausgerüstet und eingewiesen, versuchte sich unsere U23 an den verschiedenen Schwierigkeitsstufen des Kletterparks. Die kreativen Hindernisse in der Höhe waren dem ein oder anderen nicht ganz geheuer. Dennoch freute sich Kaps hinterher über die Beobachtung, dass „alle ein bisschen ihre Komfortzone verlassen und sich gegenseitig dabei unterstützt haben, das nächste Level zu erreichen.“ 

Damit einher ging auch das Fazit von Mittelfeldspieler Mätthi Meyer: „Es war sehr kraftaufwändig, aber hat trotzdem viel Spaß gemacht.“ Höhenangst habe er keine gehabt, wie ganz offenbar auch einige seiner Teamkollegen nicht. Am Ende der Kletterzeit wagten sich auch einige Jungs an die schwarze und damit schwierigste Passage des Parks. Gegen 17.30 Uhr verließen die letzten Holsteiner das Gelände und fanden sich auf dem angrenzenden Grillplatz ein. Dort wurde das gewohnt reichhaltige Buffet, vorbereitet vom Betreuer-Paar Britta und Stefan Stahl, genossen, ehe der Abend am Strand ausklang. „Ein rundum gelungener Tag, mit dem wir als Gruppe gut in die nächsten Wochen gehen können“, zog Kaps abschließend zufrieden Bilanz. 

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