Für die Holstein Women stand am Samstag das letzte Spiel einer langen Saison an. Zwar konnte dieses nicht mit dem Einzug in die 2. Frauen-Bundesliga gekrönt werden. Trotzdem wurden die Holsteinerinnen nach dem Aufstiegsrückspiel gegen den 1. FC Köln II völlig zu Recht von hunderten KSV-Fans für eine äußerst erfolgreiche Spielzeit gefeiert.
880 Fans hatten sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Weg ins Stadion Waldwiese gemacht und damit für eine beeindruckende Kulisse gesorgt. „Die Fans waren sensationell! Unsere Stammfans haben uns heute wie immer toll unterstützt. Außerdem war es sehr schön zu sehen, dass wir heute und beim Hinspiel in Köln auch von Teilen der Holsteiner Fanszene angefeuert wurden. Das hat den Mädels nochmal einen Extraschub gegeben“, war nach Abpfiff auch Cheftrainer Stefan Fischer begeistert über die vollen Ränge. Dementsprechend zügig war deshalb auch die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg vergessen.



Die Kölnerinnen hatten mit einem 4:0-Sieg im Hinspiel bereits für eine schwierige KSV-Ausgangslage gesorgt. Aufgeben war für unsere Women im Rückspiel dennoch keine Option. Getragen von pausenloser Unterstützung der Kieler Fans spielte das Team von Cheftrainer Stefan Fischer auf der Waldwiese mutig nach vorne. Ein Treffer wollte allerdings nicht gelingen. Weil auch die Kölnerinnen ohne Tor blieben, endete das letzte Saisonspiel unserer Women mit einem achtbaren 0:0-Unentschieden. Leidenschaft und fußballerische Klasse hatten dabei auf Kieler Seite gestimmt, und genau mit dieser Spielweise waren die Holstein Women zuvor von Erfolg zu Erfolg geeilt. Neben der Meisterschaft in der Frauen-Regionalliga Nord, wurde in dieser Saison deshalb auch im LOTTO NORDCUP und im LOTTO SHFV-Landespokal der Titel eingefahren.
Dieses Triple galt es am Samstag gemeinsam zu zelebrieren, was auch gebührend gelang. Vom Publikum gab es warmen Applaus und aufmunternde Worte. Außerdem wurde auf dem Platz eine erfrischende Wasserrutsche aufgebaut und ausgiebig genutzt. So bleibt dieser Tag in positiver Erinnerung, auch wenn es nicht ganz zum Aufstieg gereicht hat.











