Ein besonderes Erlebnis liegt hinter dem „Fußball trifft Kultur“-Team von Holstein Kiel: Die Drittklässler der Schule am Heidenberger Teich aus Kiel-Mettenhof nahmen am großen FtK-Abschlussturnier in Frankfurt-Enkheim teil. Insgesamt kamen rund 600 Kinder aus 21 Städten zusammen, um in den Altersklassen U10, U12 und U14 um die Pokale zu spielen.
Das Turnier bildete den Höhepunkt des bundesweiten Bildungsprogramms „Fußball trifft Kultur“, das Fußballtraining mit Sprach- und Kompetenzförderung verbindet und von der DFL Stiftung unterstützt wird. Im Rahmen der diesjährigen „FtK-WM26-Challenge“ setzten sich die Kinder außerdem kreativ mit der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2026 sowie mit Themen wie Vielfalt, Fairplay und Respekt auseinander. Bereits seit 2023 beteiligt sich unsere KSV Holstein an dem integrativen Bildungsprogramm.


Das Abschlussturnier war für die Schülerinnen und Schüler eine großartige Erfahrung. Sowohl die aufgrund von Staus verlängerte Anreise als auch die gemeinsame Zeit in dem Frankfurter Schullandheim Wegscheide ließen die fußballbegeisterten Kinder noch enger zusammenwachsen. Am Turniertag selbst wurden die Kinder in zwei Mannschaften eingeteilt. Beide feuerten sich gegenseitig an und unterstützten einander tatkräftig – ganz getreu dem Motto: „Zwei Mannschaften, ein Team – Holstein!“ Auf dem Fußballfeld resultierte daraus ein hervorragendes Abschneiden im Turnier. So zog eine der beiden Kieler Mannschaften ins Finale ein, und ein Spieler der Schule am Heidenberger Teich wurde sogar in das All-Star-Team berufen.
Neben dem sportlichen Erfolg hob Lehrer Florian Arnoldt vor allem das Verhalten seiner Schülerinnen und Schüler abseits des Spielfelds hervor: „Unsere Kinder klatschten einander und andere Teams vor und nach dem Spiel respektvoll ab, wünschten ein ‚gutes Spiel‘ und halfen stets. Selbst in kritischen, emotionalen Situationen ist es uns gut gelungen, fair zu bleiben. Das ist für uns ein großer Erfolg und zeigt, wie sehr die gesamte Arbeit des FtK-Teams fruchtet.“ Dieses Verhalten miteinander und gegenüber anderen Mannschaften brachte den Kielerinnen und Kielern schließlich sogar den ehrenvollen Titel „Gewinner der Herzen“ ein.

