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Gegen den Walddörfer SV hatten die Holstein Women viele Zweikämpfe zu führen.

Drei Joker treffen: Women gewinnen gegen den Walddörfer SV

Die Holstein Women konnten am zweiten Spieltag der Frauen-Regionalliga Nord den zweiten Heimsieg feiern. Im Stadion Waldwiese blieb die Partie in der ersten Halbzeit torlos. Nach dem Seitenwechsel sorgten die Joker Sammy Carone (63.), Kira Hasse (77.) und Leonie Kuhrt (88.) allerdings für den verdienten Erfolg der Holsteinerinnen.

Holstein Women – Walddörfer SV 3:0 (0:0)

Gegen die Aufsteigerinnen vom Walddörfer SV begannen die Holstein Women gewohnt spielbestimmend. Hochstehend und mit Vorteilen beim Ballbesitz suchten unsere Women Lücken in der gegnerischen Defensive. Die Gäste konzentrierten sich in der Offensive zumeist auf lange Bälle und Standardsituationen. Torgefahr entstand erstmals vor dem Tor des WSV. Holsteins Ronja Jürgensen setzte sich in der dritten Spielminute auf der linken Angriffsseite durch und brachte Teamkollegin Sarah Begunk in Szene. Ihr Abschluss konnte jedoch pariert werden.

Mitte der ersten Hälfte war der Ball vorwiegend im Mittelfeld unterwegs. Zweikämpfe und schnelle Ballgewinne der aufmerksamen Abwehrreihen prägten das Spiel. Die größte Torgefahr strahlte in dieser Phase ein Distanzschuss von KSV-Angreiferin Arjela Lako aus, der von halblinks kommend am rechten Pfosten vorbeizischte (24.). Ähnlich knapp war es beim Schussversuch von Zoe Tolksdorf in der 41. Minute. Von der Strafraumkante abgefeuert, strich das Spielgerät über die Latte. Wenig später ging es entsprechend torlos in die Halbzeitpause.

Sarah Begunk besaß die beste Torchance der ersten Hälfte.
Der WSV verwickelte unsere Women in viele Zweikämpfe.

Die zweite Hälfte begannen unsere Women mit viel Offensivdrang. Nach einer Ecke von Lako verpasste die aufgerückte Jasmin Grosnick per Kopf die Führung um wenige Zentimeter (48.). 15 Minuten später war es dann aber so weit. Tolksdorf assistierte der eingewechselten Sammy Carone per Rückpass von der Grundlinie. Ihr wuchtiger Abschluss aus zentraler Position fand den Weg ins Netz zur verdienten KSV-Führung. Mit zusätzlichem Selbstvertrauen spielten die Kielerinnen fortan auf den nächsten Treffer. Der gelang schließlich dem nächsten Joker. Freigespielt von ihrer Zwillingsschwester Laura, zirkelte Kira Hasse einen Distanzschuss zum 2:0 fulminant in die Maschen (77.).

Kurz vor Schluss traf sogar noch eine dritte Eingewechselte. Leonie Kuhrt profitierte von einer flachen Carone-Ecke und schoss zum 3:0-Endstand ein (88.) Schlussendlich durften sich unsere Women also auch am zweiten Spieltag über drei Punkte freuen. Weiter geht es für das Team von Cheftrainer Stefan Fischer mit dem ersten Auswärtsspiel der Saison. Am kommenden Sonntag, den 6. September, gastieren sie beim FC St. Pauli. Der Anpfiff wird um 13.30 Uhr erfolgen.

Statistik

Holstein Women: L. Naward – Eigebrecht (69. L. Hasse), Zimmermann, Grosnick, Redant – Petersen (80. Kuhrt), Begunk, Ehrig (46. Carone), Tolksdorf, Lako (57. K. Hasse) – Jürgensen (80. Minta).

Tore: 1:0 Carone (63.), 2:0 K. Hasse (77.), 3:0 Kuhrt (88.).

Stimmen zum Spiel

Stefan Fischer: „In der ersten Halbzeit haben wir mit zu wenig Überzeugung gespielt. Daran werden wir arbeiten. Das haben wir heute aber auch schon in der Pause angesprochen und entsprechend besser lief es in der zweiten Hälfte. Gleichzeitig hat sich dort unsere gute Fitness bemerkbar gemacht, dank der wir uns noch mehr Torchancen herausgespielt haben.“

Lela Naward: „Die Walddörfer haben es uns als Aufsteiger in der ersten Halbzeit richtig schwer gemacht, weil sie bissig in den Zweikämpfen waren. Wir sind aber trotzdem konzentriert geblieben, haben unser Spiel gemacht und aufgrund der starken zweiten Halbzeit letztlich auch verdient gewonnen. Darüber hinaus zu Null gespielt zu haben, fühlt sich als Torhüterin natürlich immer besonders gut an. Das ist ein Verdienst unserer gesamten Viererkette, die heute einmal mehr sehr souverän zusammengearbeitet hat.“

Alia Redant: „Insgesamt ist es zwar schön, dass wir den zweiten Heimsieg einfahren konnten. Dennoch war die erste Halbzeit nicht gut von uns. Wir haben zum Beispiel die tiefen Laufwege nicht so bespielt bekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Das lief in der zweiten Halbzeit besser. Dadurch konnten wir uns den Gegner gut zurechtlegen und haben das Spiel verdient gewonnen.“

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