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In Hamburg durften sich unsere Women über weitere drei Punkte freuen. | Foto: Marcel Vogelfänger.

Drittes Ligaspiel, dritter Sieg: Women gewinnen beim FC St. Pauli

Die Holstein Women haben ihre makellose Bilanz in der Frauen-Regionalliga Nord fortgesetzt. Am dritten Spieltag fuhr das Team von Cheftrainer Stefan Fischer dabei außerdem erstmals einen Auswärtssieg ein. Zu Gast beim FC St. Pauli erspielten sich die Kielerinnen bereits in Halbzeit eins die Vorentscheidung. Kira Hasse (12., 20.) und Sarah Begunk (21.) trafen zum 3:0-Zwischenstand, ehe die Kiezkickerinnen verkürzen konnten (36.). Durch eine stabile zweite Halbzeit sicherten die KSV-Frauen anschließend den ersten Auswärtserfolg der Saison.

FC St. Pauli – Holstein Women 1:3 (1:3)

Auf dem Kunstrasenplatz in der Feldarena begannen unsere Women zunächst abwartend. Auf der Basis einer sicheren Verteidigung kam wenig später aber auch die Offensivstärke der Holsteinerinnen zur Geltung. Denn Kira Hasse nutzte gleich die erste KSV-Großchance zur Führung: Nach einem Angriff über die linke Seite flipperte der Ball durch den Strafraum von St. Pauli, Hasse schaltete am schnellsten und köpfte zum 1:0 aus Kieler Sicht ein.

Nur neun Minuten später schnürte die Stürmerin ihren Doppelpack. Sie erlief einen Rückpass der St. Paulianerinnen, ging alleine auf das Tor zu und baute den Vorsprung ihres Teams aus (18.). Das 3:0 für unsere Women sollte beinahe unmittelbar folgen. Ronja Jürgensen setzte Sarah Begunk in Szene, die aus spitzem Winkel die gegnerische Torhüterin überwand (19.).

Noch vor der Pause kamen die spielstarken Gastgeberinnen in der Folge zum Anschlusstreffer. Ann-Sophie Greifenberg verwertete eine Halbfeldflanke zum 1:3 (36.). Auch ein 2:3 wäre kurz darauf noch möglich gewesen. KSV-Torhüterin Lela Naward wusste das jedoch mit einer glänzenden Parade zu verhindern. So blieb es bei der 1:3-Halbzeitführung für unsere Women. Nach der Pause wurde die Partie in hohem Tempo fortgeführt. Nun noch bedachter auf die eigene Defensive, konzentrierten sich unsere Women auf eine erfolgreiche Zweikampfführung und gelegentliche Umschaltsituationen.

Ein Plan, der aufging. St. Pauli kam nur selten gefährlich vor den von KSV-Kasten. Auf der anderen Seite hätte Kira Hasse beinahe noch den vierten Kieler Treffer erzielt. In einer weiteren Eins-gegen-Eins-Situation blieb sie dieses Mal allerdings zweite Siegerin. Entsprechend ging das Spiel mit dem 3:1-Sieg für die Holstein Women zu Ende, die dadurch nach drei Spieltagen die vollen neun Punkte auf dem Konto haben. Gleiches gilt für Hannover 96 und den SV Henstedt-Ulzburg, unsere Women stehen deshalb weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Weiter geht es für die KSV-Frauen mit einem spannenden Heimspiel. Am kommenden Sonntag, den 13. September, gastieren die Zweitliga-Absteigerinnen vom VfL Wolfsburg II um 14 Uhr im Stadion Waldwiese.

Statistik

Holstein Women: L. Naward – L. Hasse (61. Petersen), Zimmermann, Grosnick, Redant – Jürgensen (88. Merschmann), Begunk (84. A. Naward), Carone, Tolksdorf, Lako (61. Jöhnk) – K. Hasse (84. Kuhrt).

Tore: 0:1 K. Hasse (12.), 0:2 K. Hasse (18.), 0:3 K. Hasse (19.), 1:3 Greifenberg (36.).

Stimmen zum Spiel

Stefan Fischer: „Es war kämpferisch wie fußballerisch ein hohes Niveau, das wir gezeigt haben. Die Zweikämpfe wurden von uns angenommen und überwiegend gewonnen. Dadurch sind wir mit der körperbetonten Spielweise der St. Paulianerinnen sehr gut klargekommen. Außerdem kamen unsere Stärken im Kombinationsspiel, bei den Angriffen über die Außen und der Positionierung im Strafraum zur Geltung. Insgesamt war es deshalb ein hochverdienter Sieg.”

Sarah Begunk: „Wir konnten die taktischen Vorgaben sehr gut umsetzen, haben kompakt verteidigt und unsere Chancen sehr effektiv genutzt. Im Laufe der ersten Halbzeit hat St. Pauli es uns nochmal schwer gemacht die Ordnung zu halten. Dementsprechend lag darauf der Fokus zu Beginn der zweiten Halbzeit. Das ist uns in der Folge auch wieder besser gelungen. Deshalb war der Sieg letztens Endes auch verdient.”

Jasmin Grosnick: „St. Pauli hat viel mit langen Bällen und Halbfeldflanken agiert, da mussten wir uns erstmal dran gewöhnen. Die drei schnell hintereinander geschossenen Tore haben uns dann aber viel Sicherheit gegeben. Ab da waren wir gut im Spiel und haben in der zweiten Hälfte dazu konsequent verteidigt. Wir haben die Ketten erfolgreich eng gehalten und die Zweikämpfe angenommen.”

Fotos: Marcel Vogelfänger.

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