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Emma Jöhnk erzielte gegen Victoria Hamburg ihren ersten Regionalliga-Treffer für die Holstein Women.

Holstein Women gelingt der nächste Heimsieg

Die Erfolgsserie unserer Holstein Women geht auch am vorletzten Ligaspieltag weiter: Im Stadion Waldwiese feierten sie am Sonntagmittag einen 3:1-Heimsieg gegen den SC Victoria Hamburg. Für die Gäste stand damit gleichzeitig der Abstieg in die Oberliga Hamburg fest.

Holstein Women – SC Victoria Hamburg 3:1 (2:1)

Zwar begannen unsere Women dieses Duell offensiv gefährlich, waren im letzten Drittel jedoch nicht konsequent genug, sodass es zunächst bei einigen Halbchancen blieb. Aber auch der SC Victoria Hamburg versuchte, die Partie offensiv zu gestalten, und bot in den ersten Minuten starke Paroli. Und das machte sich bezahlt: In der 24. Minute wackelte die Women-Defensive, und Lea Bartling konnte satt ins lange Eck zur 1:0-Führung für Victoria einnetzen.

Die Elf von Cheftrainer Stefan Fischer machte jedoch weiter, ließ sich davon nicht beirren und arbeitete am Ausgleich. Dieser war schließlich Emma Jöhnk vorbehalten. Eine Flanke von Ronja Jürgensen verpassten zunächst Paula Harder und Sarah Begunk im Zentrum, doch am zweiten Pfosten war Jöhnk eingelaufen und konnte zum 1:1 für die Women treffen (36.). Dabei blieb es vor der Pause aber nicht, denn Holsteins Offensivgefahr wurde zunehmend stärker. Schließlich war es Jürgensen nach einer Verlängerung von Harder, die den Ball stark annahm und aus kurzer Distanz das Spiel drehte (41.). Auf der anderen Seite rettete unsere Women-Keeperin Lela Naward mit dem Halbzeitpfiff noch einen Abschluss aus spitzem Winkel und brachte so die Führung sicher in die Pause.

Mit diesem Vorsprung im Rücken starteten die Women deutlich druckvoller in die zweite Halbzeit. Sowohl Jürgensen als auch die eingewechselte Arjela Lako hatten gute Möglichkeiten auf den dritten Treffer, ebenso wie Harder, die aus spitzem Winkel verpasste. Stattdessen war es schließlich die ebenfalls erst eine Minute zuvor eingewechselte Kira Hasse, die sich stark im Strafraum von Victoria Hamburg behauptete und per Direktabnahme auf 3:1 stellte (64.).

Im Anschluss kam von den Gästen nicht mehr viel. Unsere Women ließen vorne noch die eine oder andere Möglichkeit ungenutzt, brachten ihren Vorsprung aber sicher über die Zeit. Damit bauen sie ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Frauen-Regionalliga weiter aus, während der SC Victoria Hamburg den Abstieg in die Oberliga Hamburg hinnehmen muss. Das letzte reguläre Ligaspiel der Women findet in zwei Wochen am 31. Mai 2026 um 14 Uhr gegen den HSV II statt.

Statistik

Holstein Women: L. Naward – L. Hasse, Zimmermann, Grosnick, Redant – Carone, Eigebrecht (73. A. Naward) – Jürgensen (63. Merschmann), Begunk (86. Kuhrt), Jöhnk (46. Lako) – Harder (63. K. Hasse).

Tore: 0:1 Bartling (24.), 1:1 Jöhnk (36.), 2:1 Jürgensen (41.), 3:1 K. Hasse (64.).

Stimmen zum Spiel

Stefan Fischer: „Insgesamt fällt mein Fazit eher durchwachsen aus, weil wir heute sportlich Luft nach oben hatten. Trotzdem sind wir froh, dass wir gewonnen haben und taktisch auch das eine oder andere ausprobieren konnten. Wichtig ist außerdem, dass sich im Endspurt niemand mehr verletzt und wir erfolgreich bleiben – das hat heute beides funktioniert.“

Emma Jöhnk: „Es war mein erster Treffer in der Regionalliga und natürlich ist es toll, dass ich der Mannschaft damit helfen konnte. Wir wollen uns bestmöglich auf die Aufstiegsspiele vorbereiten, deshalb war es heute wichtig, dass wir im Flow geblieben sind und den Sieg geholt haben.“

Stine Merschmann: „Natürlich merke ich als Nachwuchsspielerin auf diesem Niveau noch einen Unterschied. Aber ich habe mich sehr über die Chance gefreut, heute so viel Spielzeit zu sammeln, und ich glaube, dass wir es als Mannschaft am Ende gut über die Zeit gebracht haben. Ich freue mich sehr, Teil dieser Saison zu sein und auf die noch anstehenden Aufgaben.“

Saskija Eigebrecht: „Am Anfang haben wir uns schwergetan, richtig reinzukommen. In der zweiten Hälfte haben wir es dann geschafft, besser nach vorne zu spielen und zu gefährlicheren Abschlüssen zu kommen. Heute in der Startelf zu stehen, war ein schönes Gefühl – da will man sich natürlich als jüngere Spielerin bestmöglich einbringen.“

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