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Sarah Begunk erzielte per Kopf den entscheidenden Treffer zum 2:1-Sieg.

Holstein Women gelingt fünfter Sieg in Serie

Am Sonntagnachmittag feierten unsere Holstein Women gegen die SpVg Aurich einen 2:1-Erfolg vor heimischer Kulisse im Stadion Waldwiese. Damit grüßt die Elf von Cheftrainer Stefan Fischer nach dem fünften Spieltag in der Frauen-Regionalliga Nord erstmals von der Tabellenspitze.

Holstein Women – SpVg Aurich 2:1 (0:1)

Dabei sah es gegen die Spielvereinigung aus Aurich zunächst nicht gut aus. Unsere Women erwischten keinen guten Start und wurden von den Gästen schon früh in der Defensive gefordert. Folgerichtig fiel nach rund zwanzig Minuten auch die Führung: Zunächst setzte sich Women-Keeperin Lela Naward im Eins-gegen-Eins noch stark durch, der Abpraller landete allerdings direkt vor den Füßen von Barbara Serra, die auf 1:0 für Aurich stellte (21.).

Mit dem Vorsprung im Rücken machten es die Gäste insgesamt besser, waren griffiger in den Zweikämpfen und sorgten so für mehr Torgefahr. Unsere Women brauchten eine gute halbe Stunde, bis sie sich erstmals wieder im gegnerischen Strafraum anmeldeten. Hier verpasste Sarah Begunk nach guter Vorarbeit von Alia Redant die beste Chance auf den Ausgleich (32.). So ging es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeitpause, aus der die Fischer-Elf mit neuem Elan zurückkam.

Keine fünf Minuten nach Wiederanpfiff landete der Ball nach einer Ecke am Pfosten des Tores der SpVg Aurich. Auch Kira Hasse und Sammy Carone hatten in dieser frühen Druckphase mögliche Ausgleichstreffer auf dem Fuß. Stattdessen dauerte es zwar etwas, doch die Women belohnten sich für ihren hohen Aufwand in Durchgang zwei. Redant ging mit dem Ball bis zur Grundlinie und brachte ihn scharf in den Strafraum auf Kira Hasse, die passend für die kurz zuvor eingewechselte Lisann Petersen verlängerte (64.). Mit dem 1:1-Ausgleich traf Sommerneuzugang Petersen erstmals für Holstein.

Im Anschluss waren unsere Women insgesamt mehr am Drücker und gingen dementsprechend mit viel Tempo in die Schlussviertelstunde. Sie ließen Aurich nicht mehr gefährlich vors eigene Tor kommen, sondern setzten stattdessen immer wieder offensive Ausrufezeichen. So endete ein schöner Spielzug mit einer passgenauen Flanke von Carone auf den Kopf von Begunk, die die Partie so für Holstein auf 2:1 drehte (83.). Zwar versuchten die Gäste im Anschluss noch einmal zurückzukommen, doch der knappe Vorsprung reichte und die Women brachten den nun bereits fünften Sieg in Serie ins Ziel.

Statistik

Holstein Women: L. Naward – L. Hasse, Grosnick (77. Minta), Zimmermann, Redant – Tolksdorf, Jöhnk (46. Carone) – Jürgensen (56. Petersen), Begunk (84. Merschmann), Lako (84. Kuhrt) – K. Hasse.

Tore: 0:1 Serra (21.), 1:1 Petersen (64.), 2:1 Begunk (83.).

Stimmen zum Spiel

Stefan Fischer: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht genau genug gespielt und viele Ballverluste gehabt. Dadurch sind wir nicht in Gang gekommen und waren teilweise zu spät. Heute hat man gesehen, dass wir aus unseren Fehlern lernen und die Mannschaft auch Rückstände wegsteckt. Ich war auch nach dem Gegentreffer noch überzeugt, dass wir dieses Spiel gewinnen können. Im zweiten Durchgang haben wir gezeigt, was wir eigentlich können. Am Ende war es ein verdienter Sieg für uns.“

Sarah Begunk: „Wir waren zu Beginn des Spiels nicht gut im Fokus, das haben wir im Spielverlauf aber verändert und nach der Pause ein anderes Gesicht gezeigt. Natürlich freue ich mich, dass ich heute den Siegtreffer beisteuern konnte, aber wir gewinnen als Team und haben uns gemeinsam belohnt. Zum jetzigen Zeitpunkt gucke ich noch gar nicht auf die Tabelle. Wir arbeiten jede Woche für das nächste Spiel.“

Lisann Petersen: „Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass ich heute getroffen habe. Zwar brauchten wir insgesamt sehr lange, um ins Spiel zu kommen, aber in der zweiten Halbzeit lief es gut, weil wir auch die nötige Ruhe auf den Platz gebracht haben. Da haben wir eine gute Reaktion gezeigt. Wir geben als Team nicht auf, sondern glauben immer an uns. Deswegen hat uns auch der zwischenzeitliche Rückstand nicht verunsichert.“

Fotos: Sammy Kramer

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