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Jonas Meffert: „Die Sehnsucht nach dem ersten Sieg ist groß“

Als Kapitän gehört Jonas Meffert naturgemäß zu den Leistungsträgern und Dauerbrennern unserer Störche. Lediglich fünf Pflichtspielminuten verpasste der 32-Jährige in der bisherigen Saison. Auch bei der jüngsten 0:1-Niederlage beim 1. FC Heidenheim stand der Mittelfelddirigent über die volle Spielzeit auf dem Feld – und musste miterleben, wie sich unsere Störche trotz großer Moral am Ende knapp geschlagen geben mussten. „Wir haben in Heidenheim bis zuletzt in Unterzahl gekämpft. Wenn wir die große Chance zum Ausgleich in der Nachspielzeit genutzt hätten, wäre das Unentschieden ein gefühlter Sieg gewesen“, haderte Meffert in der Retrospektive, fügte aber sogleich an: „Aber wir werden deswegen jetzt nicht in Panik geraten.“

Vielmehr gehe es in der aktuellen sportlichen Situation darum, sich selbst keinen zu großen Druck zu machen, betont der Routinier. „Das wäre kontraproduktiv. Wir müssen jetzt einfach alle gemeinsam weiterhin konzentriert arbeiten, gut trainieren und als Mannschaft zusammenhalten. Dann werden die Erfolgserlebnisse auch kommen“, ist sich Meffert sicher.

Am besten soll dies direkt am kommenden Samstag eintreten, wenn unsere KSV um 13 Uhr den VfL Osnabrück im Holstein-Stadion empfängt. Der Aufsteiger ist mit sechs Punkten aus den ersten fünf Spielen solide in die neue Liga und Spielzeit gestartet. Folglich erwarte er kein leichtes Spiel, so Meffert. „Nichtsdestotrotz ist es natürlich unser Ziel, zuhause zu gewinnen. Die Sehnsucht nach dem ersten Sieg ist groß. Wir wollen zusammen mit den Fans nach dem Spiel feiern“, formuliert der Capitano die klare Zielsetzung für das anstehende Heimspiel.

Da kommt es mehr als gelegen, dass mit Steven Skrzybski, Giorgi Kvilitaia und Andu Kelati drei Akteure wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen sind und auch Sebastian Schonlau, für den ein Einsatz indes am Wochenende noch zu früh kommt, als neutraler Spieler wieder mit dabei war. „Jeder, der nach einer Verletzung zurückkommt, wird uns helfen und unseren Kader breiter und besser machen. Dass die Jungs wieder mit dabei sind, gibt uns allen ein gutes Gefühl. Das bringt positive Energie und ist sehr hilfreich“, freut sich auch Meffert über die Rückkehrer. Das Heimspiel gegen Osnabrück kann also kommen.

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