Während der Großteil unserer Störche am Mittwochmorgen den neuen KSV-Trainer Tim Walter erstmals kennenlernte, war es für Jonas Meffert ein Wiedersehen. Der gebürtige Kölner spielte sowohl in Walters erster Amtszeit in Kiel in der Saison 2018/19 als auch bei dessen Station beim Hamburger SV (Juli 2021 bis Februar 2024) unter dem 50-Jährigen, sodass es nun die dritte gemeinsame Station der beiden ist.
„Natürlich hatte Tim Walter einen großen Anteil daran, dass ich 2018 nach Kiel und später zum HSV gewechselt bin. Ich mag die Art und Weise, wie er Fußball spielen lässt. Er ist sehr überzeugt und voller Energie und Emotionalität, die er in die Mannschaft gibt. Er wird alles geben, um uns zu helfen. Das wird uns guttun“, sagte Meffert nach Walters erster Trainingseinheit bei dessen Rückkehr nach Kiel am Mittwoch. Im gleichen Atemzug betonte der Routinier noch einmal seine enorme Wertschätzung für Walters Vorgänger Marcel Rapp. „Rappo hat hier Unfassbares geleistet. Er ist mit Holstein zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufgestiegen. Das ist etwas sehr Außergewöhnliches. Ich habe zwar nicht lange mit ihm zusammengearbeitet, aber er ist ein toller Mensch, unter dem ich mich auch in der kurzen Zeit weiterentwickelt habe. Ich wünsche ihm nur das Allerbeste“, würdigte Meffert den langjährigen KSV-Trainer. Generell halte er nichts davon, beide Fußballlehrer zu vergleichen. „Beide sind tolle Menschen“, lobte unser Mittelfeldmotor.
Ein Trainerwechsel bringe zwangsläufig Veränderungen mit sich, erklärte der erfahrene Sechser. „Beispielsweise sehen Spieler, die vorher weniger zum Zuge gekommen sind, eine neue Chance. Das sorgt sicherlich für den einen oder anderen für eine zusätzliche Motivation, sich zu beweisen. Diesen Schwung wollen wir natürlich mitnehmen. Wir wollen aus den kommenden elf Spielen so viele Punkte wie möglich holen“, kündigte Meffert an.

