Am 7. Juni fand der traditionelle Sommerausflug des Traditionsclubs der KSV Holstein statt. Los ging es am Holstein-Stadion, wo die „Tradis“ ihren voll ausgestatteten Reisebus betraten. Busfahrer Helge steuerte dann die Ziele Friedrichstadt, auch bekannt als Klein Amsterdam, und Husum an.
Pünktlich um 9 Uhr startete der Bus vom Parkplatz vor dem Holstein-Stadion. 35 Teilnehmende hatten sich für die Fahrt angemeldet. Zunächst fuhr der Traditionsclub nach Friedrichstadt, wo bereits ein Boot wartete. Der Kapitän lenkte das Schiff durch die Grachten seines Heimatortes und erklärte dabei die Historie dieser einzigartigen Stadt in Schleswig-Holstein, die sehr an Niederlande erinnert. Gelegentlich fühlten sich die Ausflugsteilnehmer auf der Tour wie in Amsterdam. Darüber hinaus verstand es der Schiffsführer mit launigen Sprüchen und lustigen Anekdoten vom Regen abzulenken, der unaufhörlich auf das Dach des Bootes prasselte. Mit dem Festmachen am Anleger hörte der Regen dann allerdings auf und die „Tradis“ konnten die Tour im Trockenen fortsetzen.


Nach einem kleinen Schluck Sekt und frischen Erdbeeren, die das Geburtstagskind Ulrike Thiessen gemeinsam mit ihrem Ehemann Marian verteilte, ging es dann weiter nach Husum. Die graue Stadt am Meer, wie Theodor Storm sie einst nannte, machte ihrem Namen alle Ehre. Die Sonne hatte sich unter dicken grauen Wolken versteckt, aber immerhin war es trocken. Nach der Stärkung mit einem zünftigen Fischbrötchen lockte dann der Bummel durch die kleinen Läden am Hafen. Zur Kaffeezeit wurde das Schloss-Café angesteuert. Dieses Café ist unmittelbar neben dem Schloss vor Husum gelegen und grenzt an den Husumer Schlosspark. In gemütlicher Atmosphäre wurde dort dänischer Kuchen genossen, bevor Busfahrer Helge den Traditionsclub durch die schöne Sommerlandschaft über Schleswig und Eckernförde gegen 18 Uhr wieder sicher nach Kiel brachte.
Bei dem Ausflug haben die Teilnehmenden nicht nur viel Interessantes erfahren, sondern auch neue Kontakte geknüpft und bestehende intensiviert. Die Altersspanne innerhalb der Reisegruppe reichte von Mitte 30 bis Mitte 80. Dabei waren ehemalige Zweitligaspieler ebenso vertreten wie Handballdamen aus der Meistermannschaft. Als besonders schön wurde wahrgenommen, dass die Kommunikation generationenübergreifend war und die gesamte Zeit während des Ausfluges nie abriss.
Ein besonderer Dank geht an Erika Wohlert, die die „Tradis“ während des Ausfluges mit Süßigkeiten und Getränken versorgt hat. Das Ehepaar Schmiedel, Wolfgang Schwierzke und Thomas Meier mussten aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ihre Teilnahme absagen. Wir wünschen ihnen allen eine gute Genesung und freuen uns auf ihre Teilnahme im nächsten Jahr.

