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Holstein-Fan-Liebling mit Schulklasse zu Besuch beim Lernhafen

Von 2001 bis 2008 bestritt Torhüter Henrik Preuß über 100 Spiele für unsere KSV in der Ober- und Regionalliga sowie im DFB-Pokal. Als „spielender Fan“ schaffte er den Sprung vom Fanblock zwischen die Holstein-Pfosten, auch seinen Spitznamen „Fuzzi“ nahm er aus der Fanszene mit auf den Platz. Heute ist Preuß Sport- und Weltkunde-Lehrer an einer Gemeinschaftsschule im Kreis Segeberg und war am Mittwoch mit seiner 6. Klasse zu Besuch beim Lernhafen Holstein-Stadion.

Auf Programmsuche für eine Klassenfahrt mit seiner Sportklasse wurde Henrik Preuß bei seinem alten Verein fündig. „Die Verbindung zu und das Interesse für Holstein Kiel sind natürlich nie abgerissen und so habe ich auf der Vereins-Webseite das Lernhafen-Angebot entdeckt“, erzählte er. Während der 45-Jährige als Fan immer noch regelmäßig bei Spielen zu finden ist, kehrte er nun als „Herr Preuß“ zurück ins Holstein-Stadion und konnte auf der Stadionführung, mit der die Lernhafen-Workshops stets starten, Erinnerungen an alte Zeiten aufkommen lassen.

Nach der Stadionführung stand für die 26-köpfige Klasse der Workshop „MEDIEN-TAKTIK: Das Spiel verstehen“ auf dem Programm. Aufgeteilt in fünf kleinere Gruppen durchliefen die Schülerinnen und Schüler mit je einer Begleitung fünf verschiedene Stationen zu den folgenden Themen: Social Media und Bildrechte, Medien Fans, Influencer und selbst Vorbild sein, Hass im Netz & Cybermobbing und Fake News. Ziel des Workshops ist es, grundlegende Medienkompetenzen aufzubauen sowie kritisches Denken, Selbstreflexion und verantwortungsbewusstes Handeln im Internet zu fördern.

Dafür erhielten die Gruppen thematische Laufzettel, auf denen Reflexionsfragen ausgefüllt werden mussten. Außerdem ein Tablet, auf dem die Stationen zunächst durch einen Holstein-Kiel-Nachwuchsspieler per Videobotschaft vorgestellt wurden und verschiedene kreative Aufgaben zu lösen waren. So wurde zum Beispiel eine Pressekonferenz nachgespielt und aufgezeichnet, auf der ein Fake-News-Szenario im Profifußball behandelt wurde. „Für die Kinder sind das tolle und wichtige Erfahrungen hier, die sie vielleicht jetzt noch nicht ganz greifen können, ihnen in einigen Jahren aber immer noch in Erinnerung sein und in der digitalen Welt helfen werden“, resümierte Preuß im Anschluss an die Veranstaltung.

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