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Islam Matene und Aldin Jakupovic zählten zu den Holstein-Torschützen gegen den VfR Neumünster. | Foto: Nico Kaiser.

Blitzstart leitet U23-Kantersieg ein

Holsteins U23 hat am 28. Spieltag in der Flens-Oberliga einen deutlichen Auswärtssieg eingefahren. Beim VfR Neumünster führten Leon Parduzi (1.) und Islam Matene (13.) mit ihren Treffern die Jungstörche schon früh auf die Siegerstraße. In der zweiten Hälfte schraubten Aldin Jakupovic (49., 59.), Mätthi Meyer (71.) und Oskar von Esebeck (86.) das Ergebnis in die Höhe.

VfR Neumünster – Holstein Kiel U23 0:6 (0:2)

In der Grümmi-Arena gelang dem KSV-Nachwuchs der perfekte Start. Ein präzise gesetzter Ball hinter die Neumünsteraner Abwehrkette wurde von Leon Parduzi erlaufen, der mit der ersten Offensivaktion des Spiels die Führung für unsere U23 herstellte. “Wir haben vor dem Spiel besprochen, dass wir einen guten Mix aus Bällen vor und hinter die gegnerischen Abwehr bringen wollen. Das hat auf Anhieb gut geklappt”, zeigte sich U23-Trainer Sven Boy nach dem Spiel entsprechend angetan. Noch in der Anfangsviertelstunde legte Islam Matene anschließend das 2:0 aus Kieler Sicht nach. Der Holstein-Stürmer zog dabei von der linken Angriffsseite in die Mitte und schlenzte den Ball in die lange Ecke (13.).

Der VfR reagierte auf den Blitzstart mit erhöhten Offensivbemühungen. Vor der Pause musste die KSV-Defensive um Caspar Medlin, Malte Petersen und Tim Ottilinger mehrfach aufmerksam verteidigen, um größere Chancen zu vereiteln. So blieb aber ein Distanzschuss, der letztlich über den Kasten von Lio Rothenhagen flog, die gefährlichste Gelegenheit der Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel sollten wieder die Jungstörche den besseren Start auf ihrer Seite haben. Bereits in der 47. Spielminute besaß Aldin Jakupovic eine aussichtsreiche Chance auf den dritten Treffer für sein Team, scheiterte aber zunächst am VfR-Torwart. Zwei Minuten später durfte er dann zum ersten Mal im Holstein-Trikot jubeln, als er eine Vorarbeit von Leon Parduzi vollendete (49.). Ähnlich gut bedient wurde Jakupovic auch zehn Minuten darauf, als U23-Kapitän Malte Petersen seinen Teamkollegen mit einem hohen Ball fand, den der Holstein-Stürmer zum vierten Treffer des Tages nutze.

Mit dem Rückenwind der Vorentscheidung spielte unsere U23 auch in der Folge konsequent nach vorne. Deshalb konnte sich auch der eingewechselte Mätthi Meyer gleich erfolgreich einfügen. Er behielt nach einem überlegten Querpass von Jorden Winter die Ruhe vor dem Tor und markierte den 5:0-Zwischenstand. Für den auch in der Höhe verdienten Schlusspunkt sorgte kurz vor dem Ende ein weiterer Joker. Oskar von Esebeck, ebenfalls von Jorden Winter in Szene gesetzt, stellte in der 86. Minute den 6:0-Endstand her.

Durch den Sieg bleibt Holsteins U23 vorerst Tabellenzweiter in der Flens-Oberliga mit nun 59 Punkten. Am nächsten Sonntag besteht die Chance daraus 62 Zähler zu machen, wenn die Jungstörche ihr letzten Liga-Heimspiel der Saison bestreiten. Im CITTI FUSSBALL PARK wird dafür am 10. Mai der TSV Nordmark Satrup zu Gast sein. Der Anpfiff der Partie soll um 14 Uhr stattfinden.

Statistik

Holstein Kiel U23: Rothenhagen – Winter, Medlin, Petersen, Ottilinger, Borges (76. Sohn) – Parduzi, Westphal (58. Soldanski) – Knaak (76. von Esebeck), Matene (67. Kulikas) – Jakupovic (67. Meyer).

Tore: 0:1 Parduzi (1.), 0:2 Matene (13.), 0:3 Jakupovic (49.), 0:4 Jakupovic (59.), 0:5 Meyer (71.), 0:6 von Esebeck (86.).

Stimmen zum Spiel

Sven Boy: “Insgesamt war es ein sehr guter, konzentrierter Auftritt von uns. Wir haben nach der Halbzeitführung nicht locker gelassen und wollten schnellstmöglich das dritte Tor nachlegen. Auch danach ist es uns offensiv wie defensiv gelungen, die aktivere Mannschaft zu sein und das Spiel zu bestimmen.”

Caspar Medlin: “Die Bedingungen waren durchaus herausfordernd, aber das haben wir sehr gut angenommen. Durch die frühe Führung waren wir direkt gut im Spiel und konnten danach mit Sicherheit und Selbstvertrauen weitermachen. Das haben wir genutzt, um die Räume gut zu bespielen und defensiv stabil zu stehen. In der zweiten Halbzeit waren wir außerdem in der Offensive eiskalt und haben das Spiel dadurch souverän gewonnen.”

Mätthi Meyer: “Es hat mich sehr gefreut, dass ich mit einem Tor meinen Teil zu dem verdienten Sieg beitragen konnte. Dazu ist es uns gelungen ohne Gegentreffer zu bleiben, weil wir gut verteidigt haben. Das darf in den letzten beiden Saisonspielen gerne so weitergehen, damit wir einen positiven Abschluss haben.”

Fotos: Nico Kaiser.

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