Damit unsere Störche auch während des Umbaus des Holstein-Stadions weiter an ihrer Spielstätte antreten dürfen, müssen auch die Anforderungen an ein ausreichendes Flutlicht nach den Vorgaben der Bundesliga (ehemals DFL) sowie der Sportcast erfüllt sein. Nach Rückbau des Bestandsflutlichtmastes auf der Nordwest-Seite des Stadions musste ein entsprechender Ausgleich mit mobilen Flutlichtmasten geschaffen werden. Hierzu sah die ursprüngliche Planung drei mobile Flutlichtmasten entlang der Nordseite des Holstein-Stadions vor, im Laufe des vergangenen Monats ergab sich jedoch der Bedarf für einen vierten mobilen Mast vor Block H2 der Westtribüne. Dieser Umstand überraschte die KSV-Verantwortlichen, weil hierüber bis dato nichts bekannt gewesen war. Der Verein bemühte sich daraufhin zunächst vergeblich um eine Alternativlösung, ehe nun ein deutlich optimalerer Aufstellort für besagten Mast gefunden werden konnte.
Die ursprüngliche Position des zusätzlichen vierten Mastes hätte gravierende Nachteile für den Spielbetrieb bedeutet – beispielsweise eine Sichtbehinderung für die Fans im Block H2, eine Einschränkung der Präsentation von Sponsoren, ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Spieler sowie eine Einschränkung der Rettungswegsituation bei einer möglichen Entfluchtung der Blöcke H1 und H2. Folglich bemühte sich der Verein in intensiven Gesprächen mit der Kieler Sportstätten- und Stadiongesellschaft mbH & Co. KG (KSSG) sowie dem Generalunternehmer um einen Verzicht oder eine Verlegung des zunächst angedachten Mastes vor Block H – zunächst leider ohne Erfolg.
Nach weiteren intensiven Gesprächen mit der KSSG sowie dem Generalunternehmer konnte nun jedoch eine alternative Position des besagten Mastes gefunden werden. Der bis dato vor der Westtribüne aufgestellte Flutlichtmast wurde am Dienstagvormittag an seinen Standort im Bereich zwischen West- und Südtribüne umpositioniert, nachdem zusätzliche Lichtmessungen ergeben hatten, dass auch von dieser Position aus die Ausleuchtung des Spielfeldes bei Abendspielen gemäß den Vorgaben der Bundesliga sowie der Rechteverwerter garantiert werden kann.
„Nachdem die ursprüngliche Lösung für die Positionierung eines weiteren mobilen Flutlichtmastes aus unserer Sicht von Beginn an nicht zufriedenstellend war, freuen wir uns nun umso mehr, dass unsere intensiven Bemühungen, den provisorischen Mast vor der Westtribüne hin zu einem optimaleren Standort umzupositionieren, letztlich doch von Erfolg gekrönt waren. Auf diese Weise wird eine Sichtbehinderung unserer Fans ebenso wie ein Verletzungsrisiko für die Spieler ausgeschlossen. Darüber hinaus kann dank der Umpositionierung des Mastes eine potenzielle Behinderung der Notausgangssituation im Falle einer erforderlichen Entfluchtung des Block H verhindert werden“, zeigte sich KSV-Präsident Steffen Schneekloth zufrieden mit der nun gefundenen Lösung.
„Ich möchte an dieser Stelle der Stadt Kiel als Bauherrin sowie dem Generalunternehmer für den konstruktiven Austausch hinsichtlich dieser Thematik in den vergangenen Tagen und Wochen danken“, ergänzte Schneekloth.