Das NLZ-Wochenende hatte es in sich. Unter anderem duellierte sich Holsteins U19 über 120 Minuten im DFB-Pokal der Junioren mit dem Kaiserslautern. Außerdem fielen beim Heimspiel der U17-Jungstörche gleich sechs Treffer.
1. FC Kaiserslautern U19 – Holstein Kiel U19 3:1 (1:1) n.V.
Holsteins U19 begann in der zweiten Runde des DFB-Pokals der Junioren beim 1. FC Kaiserslautern mit einer Drangphase. Verdientermaßen gingen die Jungstörche deshalb durch Luca Pawils in der siebten Spielminute in Führung. Auch in den folgenden Minuten trat das Team von Cheftrainerin Melanie Fink mit viel Selbstvertrauen auf. Gleichzeitig fanden die Gastgeber immer besser ins Spiel und kamen zum Ausgleich (15.). Vor der Pause hatten die Holsteiner dann die erneute Führung auf dem Fuß. Ein Elfmeter von Emin Torunogullari fand jedoch nicht den Weg ins Ziel.

„Nichtsdestotrotz haben die Jungs nach der Halbzeit konzentriert weitergearbeitet, obwohl es ein extrem anstrengendes Spiel nach zwei Englischen Wochen war“, lobte Fink ihre Mannschaft ausdrücklich. Im zweiten Spielabschnitt gab es zwar immer wieder Torraumszenen auf beiden Seiten. Doch es blieb beim 1:1. Damit ging es in die Verlängerung, wo ein zu kurz geratener KSV-Rückpass den Betze-Buben das 2:1 ermöglichte (100.). Die Jungstörche warfen anschließend nochmal alles nach vorne. Ein Treffer wollte aber nicht mehr gelingen. Stattdessen nutzte der FCK eine Unaufmerksamkeit in der Kieler Defensive zum 3:1-Endstand. „Trotz der knappen Niederlage war das Spiel eine tolle Erfahrung für uns, weil es eine außergewöhnliche Auswärtsreise zu einem Gegner auf Top-Niveau war. Am Ende hat es wegen Kleinigkeiten nicht ganz zum Weiterkommen gereicht. Dennoch haben wir im DFB-Pokal der Junioren insgesamt ein richtig gutes Gesicht gezeigt. Darauf können wir sehr stolz sein“, kommentierte Fink den Spielausgang. Weiter geht es für unsere U19 am kommenden Samstag, den 5. September, mit einem Heimspiel. Um 11 Uhr beginnt die Ligapartie gegen den 1. FC Magdeburg.
Holstein Kiel U19: Mazrek – Pawils (106. D. Masli), Raspe, Kloppenburg, Ladewig, Scheel – Dilerim, Mehmeti (86. Mohamed), Benninghoff (46. Steube (106. Schirsching)) – Trunschke (106. Schröder), Torunogullari.
Tore: 0:1 Pawils (7.), 1:1 Mehmetaj (15.), 2:1 Cucuruz (100.), 3:1 Rosenberger (120.).
Holstein Kiel U17 – FC St. Pauli U17 3:3 (2:2)
In der heimischen Arena im CITTI FUSSBALL PARK legte unsere U17 einen Blitzstart hin. Bereits nach fünf gespielten Minuten traf Don Masli zur Jungstörche-Führung. Bei einer Hereingabe stand der Holsteiner goldrichtig und schob aus kurzer Distanz ein. Lange währen sollte der Vorsprung allerdings nicht. In der siebten Minute kam der Nachwuchs von St. Pauli nach einer Ecke zum Ausgleich. „Danach hatte ich das Gefühl, dass wir besser im Spiel waren als der Gegner. St. Pauli stand etwas zurückgezogener und wir konnten viele Aktionen in Richtung des letzten Drittels initiieren“, wusste U17-Cheftrainer Linus Schewior von dieser Phase zu berichten. Eher überraschend kam deshalb der nächste Treffer für die Kiezkicker. Ein abgefälschter Distanzschuss fand in der 33. Minute den Weg ins Kieler Netz. Davon unbeeindruckt traten die Jungstörche weiter mutig auf und belohnten sich folgerichtig noch vor der Halbzeitpause. KSV-Mittelfeldspieler Jimmy Masli ließ sein Team ein zweites Mal jubeln (41.).
Fotos: Samuel Kramer.
Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Gäste aus Hamburg zunehmend Feldvorteile. Echte Torgefahr wusste unsere U17-Defensive zunächst allerdings zu verhindern. Im letzten Spieldrittel bekam der KSV-Nachwuchs dann wieder besseren Zugriff und wurde alsbald wieder torgefährlich. Auf Zuspiel vom gerade eingewechselten Frederick Hof blieb Stürmer Lasse Schröder im Eins-gegen-Eins mit dem gegnerischen Torwart eiskalt und stellte auf 3:2 (74.). Der erste Ligasieg unserer U17 in der laufenden Saison wurde in der Folge leider noch verhindert. Einen Freistoß aus dem Halbfeld verwerteten die Paulianer per Kopfball zum 3:3-Endstand. „Wir haben erneut ein hohes Leistungsniveau erreicht. Und auch wenn uns vielleicht noch ein paar Prozente fehlen, um so ein Spiel dann auch zu gewinnen, habe ich das Gefühl, dass die nötige Überzeugung dafür in der Mannschaft vorhanden ist. Mit entsprechend breiter Brust können wir die nächsten Aufgaben angehen“, zog Schewior sein Fazit zum zweiten Punktgewinn seiner Mannschaft.
In einer eng gestaffelten Vorrundengruppe A der DFB-Nachwuchsliga belegen unsere Jungstörche nach nunmehr vier Spieltagen den siebten Rang mit zwei Punkten. Die nächste Chance auf die ersten drei Punkte bietet sich am kommenden Wochenende gegen den Nachwuchs von Union Berlin. Im Stadion An der Wuhlheide gastieren die Jungstörche am Sonntag, dem 6. September, um 11 Uhr. Zuvor steht allerdings noch das Viertelfinale im SHFV-Landespokal an. Das steigt am morgigen Dienstag, den 1. September, ab 18.30 Uhr beim TSV Pansdorf.
Holstein Kiel U17: Iserhot – Paasch, Truelsen, Lauckner, D. Masli (63. Dehghanparchin) – Ajdarpasic, Rohwer (71. Hof) – Lu. Heß (71. Staudter), L. L. Heß (86. Kilip) – J. Masli (86. Thom), Schröder.
Tore: 1:0 D. Masli (5.), 1:1 Vogler (7.), 1:2 Camara (33.), 2:2 J. Masli (41.), 3:2 Schröder (74.), 3:3 Trabert (81.).
Weitere Ergebnisse im NLZ
Unsere U16 ging bei der U17 des SC Hemmingen-Westerfeld zwar mit 1:0 in Führung, musste sich letztlich aber mit 1:2 geschlagen geben. Holsteins U15 unterlag dem Nachwuchs vom VfL Wolfsburg mit 1:3. Außerdem setzten sich die U14-Jungstörche mit 7:4 im Nordcup gegen Eintracht Braunschweig durch und auch unsere U12 konnte Teilerfolge bejubeln. Im Nordcup mit dem FC St. Pauli (0:4), dem Hamburger SV (0:4), dem SV Werder Bremen (4:2) und dem F.C. Hansa Rostock (3:1) fuhren sie gegen die beiden Letztgenannten Siege ein.













