„Stark auf dem Platz. Sicher auf der Straße“: Unter diesem Motto haben Holstein Kiel und der ADAC Schleswig-Holstein zuletzt eine Kooperation geschlossen. Bei dem ersten Termin der Zusammenarbeit absolvierten acht Jungstörche am vergangenen Mittwoch ein erkenntnisreiches Fahrsicherheitstraining auf der ADAC-Anlage in Boksee.
„Für das Fahrsicherheitstraining haben wir ganz bewusst unsere jungen Spieler ausgewählt, die erst seit Kurzem ihren Führerschein besitzen und noch wenig Fahrpraxis haben. Gerade in dieser ersten Zeit ist es uns auch aus pädagogischer Sicht wichtig, sie zu begleiten und ihnen eine Möglichkeit zu bieten, mehr Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr zu entwickeln“, konkretisiert Sophie Wagner, pädagogische Mitarbeiterin in Holsteins NLZ, die Hintergründe der gemeinsamen Aktion.


Das insgesamt fünfstündige Kompakttraining auf der weitläufigen Anlage im Kieler Umland begann mit einer Vorstellungsrunde. Unsere U23-Spieler wurden dabei von Hans-Werner Reetz in Empfang genommen. Der ADAC-Trainer ließ sich von den Jungstörchen zunächst darüber informieren, mit welchen Privatwagen sie später auf dem Übungsplatz fahren werden. Anschließend ging er mit den Teilnehmern essenzielle Grundkenntnisse und Verhaltensregeln für den Übungsplatz durch.
Dort fanden sich die KSV-Nachwuchsspieler wenig später in ihre Fahrzeuge ein und bekamen zunächst eine Auffrischung ihrer Kenntnisse zur richtigen Sitzposition, ehe das dreistufige Kompakttraining startete. „Im ersten Part ging es hauptsächlich um das Lenken“, erklärt Jens-Peter Pfeiffer, Trainerleiter der Fahrsicherheitsanlage Boksee. „Darauf folgten dynamische Elemente wie das Bremsen aus verschiedenen Geschwindigkeiten und unter instabilen Bedingungen.“

Bei Letzterem fuhren die Jungstörche über eine sogenannte Auslenkplatte, die in einer sicheren Umgebung für das Ausbrechen des Fahrzeughecks sorgte. Übungen, für die Pfeiffer drei klare Ziele nennt: „Die Teilnehmer sollen ihre Selbsteinschätzung überprüfen, Gefahren frühzeitig erkennen und vermeiden sowie ein gutes Gefühl für das Zusammenspiel von Fahrzeug und Fahrer bekommen.“
Mit diesen Eindrücken verließen die Holsteiner am Abend dann auch die Anlage. „Es war sehr lehrreich, die verschiedenen Gefahrsituationen durchgehen zu können“, bestätigte U23-Stürmer Kian Tack und Teamkollege Maximilian Schmitz pflichtete ihm bei: „Ich fühle mich jetzt sicherer im Straßenverkehr.“










