Zum Start der Heimspiel-Serie: KSV empfängt Sandhausen

Die KSV um Simon Lorenz will im ersten Heimspiel seit über zwei Monaten punkten

Erst wettbewerbsübergreifend sieben Auswärtsspiele in Folge, nun vier Heimspiele am Stück: Die Corona-Pandemie mit all ihren Begleitumständen hat für diese durchaus ungewöhnliche Taktung der Spiele der KSV in den vergangenen und kommenden Wochen gesorgt. Den Auftakt der „Heimspiel-Serie“ bildet das Nachholspiel des 30. Spieltages gegen den SV Sandhausen am Dienstag, 4. Mai, um 18.30 Uhr im Holstein-Stadion.

Der letzte Auftritt der Kieler auf heimischem Geläuf datiert vom 27. Februar, als sie sich gegen den FC Erzgebirge Aue mit 1:0 durchsetzen konnten. Es folgten zwei Auswärtsspiele im DFB-Pokal bei Rot-Weiss Essen (3:0) sowie in der Liga beim Hamburger SV (1:1), ehe eine Quarantäne die Störche ausbremste. Nach dieser folgten weitere Reisen zum VfL Bochum (1:2) und 1. FC Heidenheim (0:1), ehe sich die KSV-Akteure erneut in Quarantäne begeben mussten. Nach den jüngsten Gastspielen beim VfL Osnabrück (3:1), 1. FC Nürnberg (1:1) sowie im DFB-Pokal-Halbfinale bei Borussia Dortmund (0:5) ist die Vorfreude im Kieler Lager über das erste Spiel nach langer Abwesenheit im eigenen Wohnzimmer natürlich groß. Das Pokal-Aus in Dortmund ist Geschichte, sodass sich die Mannschaft von Trainer Ole Werner nun voll und ganz dem Liga-Endspurt widmen kann. Nach über zwei Monaten ohne Heimspiel stehen nun gleich vier Begegnungen binnen zehn Tagen im Holstein-Stadion an (04.05.: SV Sandhausen, 07.05.: FC St. Pauli, 10.05.: Hannover 96, 13.05.: Jahn Regensburg).

Die Ausgangslage beider Klubs gestaltet sich gänzlich unterschiedlich: Während die Störche weiterhin oben mitmischen wollen, geht es für die Gäste aus der Kurpfalz noch um den Klassenerhalt. Aktuell steht der SVS als Tabellen-15. mit einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz und einer weniger absolvierten Partie direkt über dem ominösen Strich. Nach drei Siegen in Folge unterlagen die Sandhäuser zuletzt am vergangenen Mittwoch der SpVgg Greuther Fürth mit 2:3.

Hinspiel: Im letzten Spiel des Kalenderjahres 2020 entführte die KSV kurz vor Weihnachten drei Punkte aus dem BWT-Stadion am Hardtwald. Jannik Dehm brachte die Störche in der zweiten Halbzeit mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung, die Janni Serra kurz darauf zum 2:0-Endstand ausbaute. Durch diesen Sieg gingen die Kieler als Tabellenführer in die in diesem Jahr deutlich verkürzte Winterpause.

Statistik: Die bisherige Bilanz beider Vereine ist komplett ausgeglichen. Beide Teams fuhren in den insgesamt neun Duellen je zwei Siege ein, die restlichen fünf Begegnungen endeten Unentschieden. Passenderweise lautet das Torverhältnis 13:13. Übrigens: Gegen Sandhausen bestritt die KSV im Jahr 2017 ihr erstes Spiel nach der Rückkehr in die 2. Liga (2:2).

Personelle Situation: Stefan Thesker (Achillessehnenanriss) fällt weiterhin aus. Mikkel Kirkeskov (Achillessehnenprobleme) und Ioannis Gelios (Rückenprobleme) stiegen am Montag zwar wieder dosiert ins Mannschaftstraining ein, eine Rückkehr in den Kader kommt für beide allerdings noch zu früh. Zudem hat Aleksandar Ignjovski nach seinem positiven Covid-19-Befund die Quarantäne verlassen, doch auch für ihn kommt ein Einsatz noch nicht in Frage.

Medieninfo: Sky überträgt die Begegnung live, der Multimedia-Liveticker der KSV (liveticker.holstein-kiel.de) liefert ab 18 Uhr alles Wissenswerte rund um das Spiel, ab 18.30 Uhr dann aktuelle Zwischenstände, Fotos und Interviews.

Werbung: Mehr Informationen, Statistiken, Prognosen und Quoten zum Spieltag erhaltet ihr beim Presenter des Vorberichtes wettbasis.com.

Die Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen den SV Sandhausen:

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