U23 ringt VfB Oldenburg Remis ab – Holstein Women mit deutlichem Heimsieg

KSV-Kapitänin Sarah Begunk geht mit einer Körpertäuschung an ihrer Gegnerich vom VfL Jesteburg vorbei.

Am vergangenen Samstag trat die U23 zum letzten Saisonspiel in der Meisterrunde der Regionalliga Nord beim VfB Oldenburg an und beschloss die Spielzeit mit einem hart erkämpften 1:1-Unentschieden. Am Sonntag empfingen die frisch gebackenen Vize-Meisterinnen der Holstein Women  den VfL Jesteburg bei ihrer Partie im Stadion an der Waldwiese und setzten sich ihrem vorletztes Heimspiel deutlich mit 4:0 durch.

VfB Oldenburg – Holstein U23 1:1

Vor einer tollen Kulisse im Marschweg-Stadion zeigte die Mannschaft von Trainer Sebastian Gunkel einmal mehr, wozu sie in der abgelaufenen Spielzeit fähig war und fand einen gelungen Saisonabschluss beim Meister der Aufstiegsrunde VfB Oldenburg. Über 3.600 Zuschauer sahen eine Regionalligapartie auf hohem Niveau, in der die Kieler mit der gleichen Startelf antraten, wie bereits in der vorangegangenen Woche gegen Werder Bremen. Die Gäste hatten jedoch zunächst einen Rückschlag im ersten Durchgang hinzunehmen, in dem sich die Hausherren einen optischen Vorteil erspielten. Einen Schuss aus 18 Metern könnte KSV-Keeper Noah-Cole Oberbeck zwar abwehren, doch Oldenburgs Affamefuna-Michael Ifeadigo staubte den Abpraller zur 1:0-Führung ab (42.). Mit dem Rückstand ging es dann zunächst in die Kabinen, wo sich die Gunkel-Elf für die letzten 45 Minuten der Saison vornahmen, das Spiel noch einmal zu drehen.

In der zweiten Hälfte fanden die spielstarken Kieler gute Lösungen in der Offensive und kamen schließlich nach einer druckvollen Phase nach dem Wiederanpfiff zum verdienten Ausgleich: Nico Koulis flankte das Leder hinter die Abwehrkette der Gastgeber, wo Jan Wansiedler goldrichtig stand und zum 1:1 einnetzte (59.). Bis zum Abpfiff zeigten beiden Mannschaften eine hervorragende Leistung. Vor allem die KSV, die in dieser Konstellation zum letzten Mal auflief, brachte eine Spielzeit zu einem Ende, die sich durch Geschlossenheit und kontinuierliche Team-Arbeit auszeichnete. 

Holstein U23: Oberbeck – Koulis, Gueye, Stöcker – Ndure, Ghawilu (35. Witt), Wansiedler (81. Mai), Schwenk (59. Siedschlag), Kulikas – König, Niehoff (88. Schmidt)

Trainer: Gunkel.

Tore: 1:0 Ifeadigo (42.), 1:1 Wahnsiedler (59.)

Holstein Women – VfL Jesteburg 4:0

Schon nach wenigen Minuten zeigten die Holstein Women, wer die Hausherrinnen im Stadion an der Waldwiese sind und setzten nach nicht einmal 60 Sekunden mit einem scharfen Kopfball das erste Ausrufezeichen der Partie (1.). Nur wenige Zentimeter fehlten, um die frühe Führung gegen die Gäste aus dem Kreis Harburg klar zu machen. Dies gelang den Vize-Meisterinnen nach einer guten Viertelstunde, als sich Sarah Begunk auf der rechten Seite durchsetzte und Jasmin Grosnick im Strafraum bediente, die zum 1:0 einnetzen konnte (16.). Bis zum Halbzeitpfiff demonstrierte die KSV, warum sie bereits drei Spieltage vor dem Ende der Saison nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen sind. Sie gewannen ihre Zweikämpfe in der eigenen Hälfte und durchspielten das Mittelfeld mit drei Pässen, um die freistehenden Außenpositionen zu bedienen. Dies gelang ihnen in erster Linie über die rechte Seite von Ronja Jürgensen. Noch vor dem Ende der ersten Halbzeit erhöhten die Kielerinnen den Spielstand auf 2:0 durch Sandra Krohn, die das Leder frei vor dem Tor in die Maschen von VfL-Keeperin Laura Jungblut (39.).

Auch im zweiten Durchgang ließ die Begunk-Elf wenig zu und war bissiger in den rassig geführten Zweikämpfen. Dass sie außerdem wacher aus den Kabinengang kamen, bewies die eingewechselte Laetitia Mikolassek, die nach einem Querpass von der rechten Seite auf 3:0 erhöhte (48.). Der Tabellensechste verpasste es indes, seine Chancen zu nutzen, um einen möglichen Anschlusstreffer zu erzielen. Im Gegensatz markierte die ebenfalls eingewechselte Paula Marie Harder in der Nachspielzeit mit ihrem Tor den 4:0-Endstand, der auch in der Höhe verdient ist. 

Das letzte Saisonspiel bestreiten die Holstein Women am kommenden Sonntag, den 29. Mai gegen den FC St. Pauli (Anstoß 14 Uhr im Stadion an der Waldwiese).

Holstein Women: Paulsen – Carone, Erbar, Labuj – Zimmermann, Krohn (70. Harder), Jürgensen (45. Mikolassek), Grosnick (60. Steiner), Redant, Thien, Begunk (80. Ziegler)

Trainer: Bernd Begunk.

Tore: 1:0 Grosnick (16.), 2:0 Krohn (39.), 3:0 Mikolassek (48.), 4:0 Harder (90.+1)

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