U23: Mit Soranno und Raue zum vierten Auswärtssieg?

Da Ole Werner aktuell als Interimstrainer der KSV-Profis fungiert, lenken seine Co-Trainer Nicola Soranno (li.) und Fabian Raue (re.) die Geschicke der Kieler U23

Nachdem am vergangenen Sonntag mit Andre Schubert der Cheftrainer der Störche von der KSV Holstein mit sofortiger Wirkung freigestellt worden war, wurde am Montag Ole Werner zum Interimstrainer bestimmt. Der 31-Jährige, der die Kieler U23 seit 2014 trainiert, sitzt folglich beim Zweitliga-Heimspiel am Freitag gegen Hannover 96 auf der Trainerbank, sodass aktuell mit Nicola Soranno und Fabian Raue die beiden Co-Trainer die Geschicke der U23 lenken. Das Duo erwartet beim Gastspiel am Sonntag um 15 Uhr beim Lüneburger SK Hansa keinen leichten Gang.

Lüneburg ist zuhause noch ungeschlagen

„Der LSK ist eine Mannschaft, die sich in guter Form befindet“, weiß Soranno über die Gastgeber zu berichten, „und sie haben in ihren Heimspielen gezeigt, dass sie ein unangenehmer Gegner sind.“ Tatsächlich sind die Lüneburger nach fünf Heimspielen (drei Siege, zwei Unentschieden) zuhause noch ungeschlagen. Generell spielt die Mannschaft von Qendrim Xhafolli, der das Traineramt zur neuen Saison von Rainer Zobel übernahm, eine starke Runde. Nach zehn Spieltagen belegen die Niedersachsen mit 17 Punkten Rang sechs, zwei Punkte und drei Plätze hinter dem Kieler Nachwuchs – und das, nachdem man sich in der vergangenen Saison erst durch zwei Siege (1:0, 2:0) in der Relegation gegen Eintracht Northeim den Klassenerhalt gesichert hatte.

Wiedersehen mit Jonas Seidel

Offensichtlich hat der monatelange Abstiegskampf das Team zusammengeschweißt. „Die Mannschaft ist im Gros zusammengeblieben, verfügt über ein gutes Umschaltspiel und ist bei Standards gefährlich“, zählt Soranno die Stärken der Hausherren auf. „Aber wir sind dennoch davon überzeugt, dass, wenn wir unser Spiel über 90 Minuten auf den Platz bringen, gute Chancen haben, dort zu punkten“, geht der 30-Jährige optimistisch in die Partie, in der es ein Wiedersehen mit Jonas Seidel gibt, der zu Saisonbeginn von der U23 zu den Lüneburgern wechselte.

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