Nach seinem Wechsel von Aalborg BK im Sommer vergangenen Jahres geht Kasper Davidsen in seine zweite Spielzeit im KSV-Trikot. Nach 28 Zweitliga-Einsätzen in seiner Debütsaison will der 21-jährige Däne weiterhin regelmäßig zum Einsatz kommen. Beim Saisonauftakt beim SV Darmstadt 98 am vergangenen Samstag stand der Mittelfeldspieler in der Startelf – und ärgerte sich nach Schlusspfiff über zwei liegengelassene Punkte. „Natürlich hat sich das Unentschieden in Darmstadt ein wenig wie eine Niederlage angefühlt, weil wir lange geführt haben. Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht und hätten früher den Sack zumachen müssen“, blickt Davidsen auf das erste Saisonspiel zurück. „Aber ein Punkt ist besser als keiner. Es gab schon viele gute Ansätze – und auch viele Dinge, an denen wir noch arbeiten können. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut und wir freuen uns alle schon auf das erste Heimspiel am Freitag.“
Apropos Heimspiel: In der ersten Begegnung der neuen Saison vor eigenem Publikum kommt der FC St. Pauli zum traditionsreichen Nordduell ins ausverkaufte Holstein-Stadion. „Abendspiele sind immer etwas Besonderes. Das letzte Spiel, was wir unter Flutlicht bestritten haben, war gegen den 1. FC Kaiserslautern in der vergangenen Saison“, erinnert sich Davidsen noch gut an den 3:0-Heimsieg gegen die Pfälzer im April dieses Jahres. Ein gutes Omen für die Partie am Freitagabend? In jedem Fall ist die Vorfreude auf die Flutlichtpartie bereits groß. „Gegen Kaiserslautern herrschte damals eine überragende Atmosphäre im Holstein-Stadion. Das wird am Freitag sicherlich wieder so sein“, ist sich der dreifache dänische U21-Nationalspieler sicher.
Generell fühlt sich der 1,93 Meter große Blondschopf in Stadt und Verein sehr wohl. „Kiel ist bisher der perfekte Ort für mich gewesen, um mich als Spieler und auch als Mensch weiterzuentwickeln. Umso mehr geehrt fühle ich mich, nun einer der beiden Co-Kapitäne sein zu dürfen. Ich will gerne insbesondere die jüngeren Spieler unterstützen, falls sie Hilfe brauchen“, erklärt Davidsen, der nach dem Auftaktmatch umso motivierter ist, am Freitag gemeinsam mit seinen Teamkollegen den ersten Dreier einzufahren.


