Holstein Kiel – RW Oberhausen 1:0 (1:0)

Holstein verteidigt Tabellenspitze

– „Störche“ zu Hause weiter ungeschlagen

Die KSV Holstein steht weiter an der Spitze der Fußball-Regionalliga Nord. Durch einen glanzlosen, aber verdienten 1:0 (1:0) – Heimsieg gegen den Zweitliga-Absteiger Rot-Weiß Oberhausen sicherte sich die Mannschaft von Trainer Frank Neubarth den 13. Saisonsieg. Das Tor des Tages erzielte dabei in der 17. Spielminute der Kieler Thomas Piorunek. Ärgster Verfolger der „Störche“ bleibt weiterhin Rot-Weiß Essen mit zwei Zählern Rückstand auf den Tabellenführer.

„Man sieht immer wieder, dass wir keine Übermannschaft sind“, kommentierte Frank Neubarth nach dem Arbeitssieg gegen Oberhausen die Leistung seiner Mannschaft, fügte aber nicht ohne Stolz hinzu, dass die Ausbeute von 43 Zählern für ihn ein „sensationelles Ergebnis“ darstellt. Einen Spieltag vor dem Beginn der Winterpause untermauerten die „Störche“ damit ihren Anspruch auf einen Aufstiegsplatz und sind neben dem VfL Osnabrück die einzige Mannschaft der Liga, die im heimischen Stadion noch ungeschlagen ist.

Mann des Tages im Kieler Holstein-Stadion war Thomas „Pio“ Piorunek, der in der 17. Minute den vielumjubelten Treffer zur Kieler Führung besorgte. Die Vorarbeit zum Tor des Tages leistete der US-Amerikaner Ryan Coiner mit einem Pass von der Grundlinie, den Pavel Dobry von der 5-m-Raum-Grenze auf den einschussbereiten Piorunek weiterleiten konnte.

Holstein Kiel – Rot Weiß Oberhausen: 1:0 (1:0)

Kiel: Preuß – Spasskov, Molata, Boy, Rohwer – Tutas, Niedrig, Breitenreiter, Piorunek – Dobry, Coiner

Oberhausen: Masuch – Heller, Ernst (85. Ouro-Akpo), Scherbe, Schäper, Mehic, Kutrieb, Gataric (43. Radtke), Reichert, Saur, Sirin (58. Schwarz)

Tor: 1:0 Piorunek (17.)

Schiedsrichter: Wenkel (Mühlhausen)

Zuschauer: 2785

Stimmen zum Spiel:

Harry Pleß (Trainer Rot- Weiß Oberhasusen):

„Erstmal herzlichen Glückwunsch an Holstein Kiel für den Sieg. Ich denke, trotz der Bodenverhältnisse haben wir heute ein gutes Regionalligaspiel gesehen. Man hat heute ganz klar gesehen, dass Kiel nichts anbrennen lässt. Sie sind einfach abgebrühter und cleverer und hatten gute Torchancen. Durch meine Auswechslung wollte ich noch mehr nach vorne bewegen. Wir fahren jetzt natürlich unglücklich nach Hause, weil wir heute alles gegeben haben.“

Frank Neubarth (Trainer Holstein Kiel)

„Ich finde, das Spiel war nicht ganz so gut. Man hat gemerkt, dass das späte Unentschieden von Werder Bremen (II) noch im Hinterkopf liegt. Die Spieler denken auch, dass man in der letzten Minute noch ein Tor kassieren könnte. So mussten wir bis zum Schluss zittern. Trotzdem haben wir gegen so eine Mannschaft wie Oberhausen nicht so gespielt, wie man sich es von einem Spitzenreiter gewünscht hätte. Der Sieg ist verdient und es ist sensationell, dass wir jetzt 43 Punkte haben. Dieses Spiel muss man jetzt einfach abhaken. Wir sind froh zu Jahresende drei Punkte eingefahren zu haben.“

Daniel Jurgeleit (Sportlicher Leiter Holstein Kiel)

„Wir haben heute sozusagen einen typischen Arbeitssieg gesehen. Gegen so eine Mannschaft muss man souveräner sein. Bis zum Schluss mussten wir über den Heimkomplex: „Unentschieden“ zittern.“ (hh)

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