Interview der Woche – Heute: Volker Manz

Co-Trainer Volker Manz leitet seit dem Rücktritt von Frank Neubarth und Daniel Jurgeleit zusammen mit Torwarttrainer Klaus Thomforde das Training der Kieler “Störche“. Das Holstein Magazin fragte bei dem 44-Jährigen nach, wie er die Mannschaft auf das richtungsweisende Spiel in Emden vorbereiten will…

Holstein Magazin: Hast Du dir sofort zugetraut das Team zusammen mit Klaus Thomforde zu übernehmen?

Manz: Es ist im Moment eine schwierige Phase für uns alle. Aber wir sind der Meinung gewesen, dass wir dem Team helfen können. Es geht nicht um uns, sondern um die Mannschaft!

Holstein Magazin: Mit welchen Methoden habt ihr versucht das Selbstvertrauen der Spieler aufzurichten?

Manz: Die Schwerpunkte im Training lagen in der Ballsicherheit, dem Passspiel, dem Zusammenwirken der Mannschaftsteile und dem Zweikampfverhalten. Natürlich haben wir sofort versucht eine positive Grundstimmung zu formen.

Holstein Magazin: Was muss sich insgesamt ändern?

Manz: Wir haben in den letzten Partien zahlreiche Gegentore kassiert, deshalb muss das Defensivverhalten verbessert werden. Unser Ziel ist es zu Null zu spielen. Außerdem wollen wir den Abstand in der Tabelle nach unten vergrößern, damit wir nicht unnötig unter Druck geraten.

Holstein Magazin: Am Samstag geht es nun nach Emden. Wie stark ist der Gegner einzuschätzen?

Manz: Wir haben Emden zuletzt beim Testspiel in Meppen beobachtet. Sie sind körperlich robust, schnell und überzeugen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Es wird eine “Schlacht“ im Embdena-Stadion werden. Wir werden alles geben und um jeden Meter kämpfen!

Holstein Magazin: Lichtet sich so langsam das KSV-Lazarett?

Manz: Molata, Grieneisen und Boy sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der Einsatz von Paulus, Rohwer und Niedrig ist noch fraglich.

Das Interview mit Volker Manz führte Sven Hornung

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