KSV Holstein II – VfL Wolfsburg II 0:3 (0:1)

Die KSV Holstein II verlor das letzte Spiel vor der Winterpause gegen den VfL Wolfsburg verdient mit 0:3 (0:1) in Projensdorf. „Uns wurden heute teilweise die Grenzen aufgezeigt“, analysierte KSV-Coach „Mecki“ Brunner.

Bei den Gästen standen mit Platins, Romanczuk, Langkamp, Fischer, Lamprecht und Makiadi sechs Lizenzspieler in der Startelf. Holstein ersetzte Verteidiger Heiko Petersen (Knöchelverletzung) durch Henning Grieneisen, der laut Brunner „trotz der Niederlage eine gute Partie absolvierte.“ In der ersten Halbzeit sahen die knapp 100 Zuschauer kaum Torraumszenen auf beiden Seiten. Der VfL zog im Mittelfeld geschickt die Fäden und überzeugte mit einer sattelfesten Abwehr. Hauptmann setzte sich dennoch in der 18. Minute mit einem ersten Warnschuss in Szene. Im Anschluss fiel dann aber schon die Wolfsburger Führung. Kreuels behielt im Mittelfeld die Oberhand und sein strammer Schuss aus knapp 20 Metern landete im linken Toreck (20.). Nach dem Führungstreffer drückten die „Wölfe“ zwar weiter auf das Kieler Gehäuse, allerdings ohne echte Torchancen. Die Brunner-Elf kam nur noch einmal gefährlich in den gegnerischen Strafraum, als Guemari kurz vor der Pause über das Tor schoss.

Nach der Pause das gleiche Bild. Holstein fand kein probates Mittel gegen laufstarke und technisch versierte Wolfsburger Spieler. Ein Hummel-Kopfball war eine sichere Beute für VfL-Schlussmann Platins (52.). Drei Minuten später tankte sich Rama über das halbe Spielfeld durch, behauptete sich auch im Kieler Strafraum und setzte den Ball eiskalt in die Tormaschen (55.). Nun versuchte die KSV noch einmal den Anschlusstreffer zu markieren. Eine Wölk-Flanke landete im Rücken der Gäste-Abwehr, doch Bartels köpfte den Ball neben das Tor (71.). Danach führte der VfL Wolfsburg die Begegnung souverän zu Ende und erhöhte in der 75. Minute durch Kreuels auf 3:0. „Wir haben uns heute zu wenig Torchancen erarbeitet, was aber natürlich auch an der starken Wolfsburger Elf lag“, konstatierte Brunner.

Holstein Kiel: Horn – Schrum, Grieneisen, Gersch (61. Sembritzki), Bock – Bruns (46. Schwarzwald), Bartels, Nielsen (46. Hummel), Wölk – Guemari, Hauptmann.

VfL Wolfsburg: Platins- Müller – Langkamp, Romanczuk – Fischer (75. Joof), Laabs (75. Kolm), Kreuels, Lamprecht, Makiadi (68. Müller) – Öztürk, Rama.

Tore: 0:1 Kreuels (20.) aus 18 Metern in das linke Toreck, 0:2 Rama (55.) nach Sololauf, 0:3 Kreuels (76.) nach einer Flanke von der Grundlinie

Schiedsrichter: Marcel Schwarze

Zuschauer: 100

(sh)

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