Test: Flensburg 08 – Holstein Kiel 2:3 (1:2)

Müde Störche verschlafen Anfangsphase –

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Nein, begeistert war Holstein-Trainer Peter Vollmann von dem Auftritt seiner Störche gegen den Verbandsligisten Flensburg 08 wahrlich nicht. Vor 285 Zuschauern in Glücksburg erreichte die KSV nur ein schmeichelhaftes 3:2. Dennoch hatte die Partie ihr Positives für den Kieler Coach. „Solche Spiele sind eine sehr gute Standortbestimmung“, so Vollmann, der nach einer anfangs überaus unkonzentrierten Leistung seiner Mannschaft erst in den zweiten 45 Minuten die erhoffte Sicherheit im Spiel ausmachen konnte. Ob den Störchen noch die harten 90 Minuten Trainingsarbeit des Vormittags in den Knochen steckten? Physiotherapeut Marc Asche hatte die „Jungs“ laut Aussage eines Fans „so richtig bearbeitet“.

Den besseren Start hatten die Gastgeber. Erst scheiterte Hill (1.) an KSV-Schlussmann Belyaev, dann verpasste Carstensen (2.) freistehend die Führung. Doch nur sieben Minuten später klingelte es erstmals im Kasten der Kieler. Carstensen hatte Schwarzwald bedient, der setzte sich gegen seinen Bewacher Siedschlag durch und traf zum zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:0 für die Langeloh-Elf. In der Folgezeit weitere gute Möglichkeiten für die 08er. Carstensen aus 9 Metern halbrechter Position (11.) und aus 18 Metern per Aufsetzer verpasste eine höhere Führung. Mitte der ersten Halbzeit kam auch Holstein besser ins Spiel. Hatte Mazingu mit seinem Distanzschuss in der 24. Minute sowie Guscinas mit seinem Pfostenschuss (31.) noch den Ausgleich verpasst, so brach der Bann in der 42. Minute, als Guscinas eine Mazingu-Hereingabe aus zehn Metern ins Tor wuchtete. Torhüter Hübner kam zwar noch mit dem Fuß an den Ball, doch verhindern konnte er den Treffer der Kieler nicht. Per Halbzeitpfiff traf erneut Guscinas. Ansatzlos hämmerte er das Leder aus 22 Metern in die Maschen.

Nach der Pause trat Holstein energischer auf und hatte die Gastgeber nun klar im Griff. Doch das unnötige Foul des verunsichert wirkenden KSV-Keepers Belyaev am Ex-Kieler Schwarzwald ahndete der umsichtige Schiedsrichter Adler sofort mit einem Foulelfmeter. Sohrweide vollendete zum Ausgleich (53.). Dann war es aber auch vorbei mit der Herrlichkeit der Langeloh-Mannen. Scheiterte Mazingu-Dinzey in der 71. Minute noch mit seinem Kopfball an der Torlatte, so machte es Wulff vier Minuten später besser und nickte einen Mazingu-Freistoß aus acht Metern in die Maschen.

„So etwas wird uns in der Oberliga sicherlich öfter erwarten, da darf man sich solche Schlafeinheiten einfach nicht erlauben“, war Kiels Hasse nach dem Abpfiff ärgerlich angesichts der Vorstellung seiner Mannschaft in der Anfangsphase des Spiels. „Wir müssen uns gegen jeden Gegner wehren und energisch dagegenhalten sonst kriegen wir Probleme“, so der Mittelfeld-Akteur der KSV. „Wir werden an der Passivität und Lethargie der Auftaktminuten arbeiten“, so Trainer Vollmann nach dem Spiel. Wehrmutstropfen des „Ausflugs“ in den hohen Norden war die Blessur des Ex-Meppeners Holt, der nach ersten Vermutungen wohl für einige Tage mit dem Training aussetzen muss. (Patrick Nawe)

Holstein Kiel: Belyaev – Petersen (46. Diouf), Boy (46. Rohwer), Jürgensen (46. Schyrba) – Siedschlag, Brückner (46. Hummel), Vujcic (46. Hasse), Mazingu-Dinzey – Eismann (46. Meyer), Guscinas (71. Ziehmer), Holt (31. Wulff)

Tore: 1:0 Carstensen (9.), 1:1 Guscinas (42.), 1:2 Guscinas (45.), 2:2 Sohrweide (Foulelfmeter), 2:3 Wulff (75.)

Schiedsrichter: Adler (Flensburg)

Zuschauer: 285

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