Traditions-Elf holt den Gottschi-Cup

Die Holstein Traditions-Elf trat beim Gottschi-Cup in Bad Schwartau mit folgendem Team an: Trainer Gerd Schildt, Betreuer Dieter Schmiedel und Uli Meyer, Zbigniew Ilski, Yannick Wolf, Kai Lass, Thorsten Rohwer, Lars Habermann, Heiko Petersen, Andreas Gröper, Michael Frech, Frank Wolf, Lutz Lehmann.

Die Traditions-Elf der KSV Holstein kehrte am Samstagabend mit dem Siegerpokal des Benefiz-Turniers um den Gottschi-Cup aus Bad Schwartau zurück. Die Mannschaft von Trainer und Ex-Bundesliga-Spieler Gerd Schildt besiegte im Finale den VfB Lübeck durch die Treffer von Heiko Petersen und „Lollo“ Ilski mit 2:1. KSV-Keeper Michael Frech wurde als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet. Der 95-fache Ligaspieler stand in Bad Schwartau sowohl für Kiel als auch für seinen ehemaligen Club, den Hamburger SV, im Kasten. Insgesamt 998 Punktspiel-Einsätze für die Störche standen in Bad Schwartau auf dem Hallenboden.

Schon im Auftaktmatch ließen die Störche-Oldies aufhorchen. Deutlich mit 4:1 wies Holstein die Nord-Ostsee-Auswahl in die Schranken. Der Schwung trug die Traditions-Elf durch das Turnier und nach dem klaren 7:0 gegen die Lokalmatadoren des VfL Bad Schwartau im zweiten Spiel zweifelte niemand der 500 Zuschauer mehr an der Halbfinal-Teilnahme der KSV. Nach dem torlosen Unentschieden gegen Phönix Lübeck reichte Holstein im letzten Vorrundenspiel ein 1:1 gegen den Hamburger SV für den Gruppensieg

Vor dem Halbfinalspiel gegen die LN Buzzer-Boys forderte Holsteins  278–facher Ligaspieler Thorsten Rohwer: „Heute muss der Pokal her.“ Und nur wenige Sekunden vor dem Spielende traf der Routinier selbst zum erlösenden 1:0. Im zweiten Halbfinale setzte sich der VfB Lübeck gegen den Hamburger SV durch. Aber im Endspiel ließ sich die Schildt-Elf nicht mehr stoppen. Zwar glich der Lübecker Turnier-Torschützenkönig Daniel Pauls (6 Treffer) die 1:0-Führung von Heiko Petersen aus, doch am Ende entschied „Lollo“ Ilski, der im September 2002 mit dem damaligen Regionalligisten Holstein Kiel den Erstligisten Hertha BSC aus dem DFB-Pokalgeworfen hatte, die Partie und somit das Turnier mit seinem Treffer zum 2:1. Riesenjubel bei den Störchen!

„Das war ein toll organisiertes Turnier! Im dritten Anlauf hat es für uns endlich geklappt mit dem Sieg. Ich denke, dass wir verdientermaßen gewonnen haben. Das Finale gegen den VfB Lübeck zu gewinnen, macht natürlich doppelt Spaß“, so Lars Habermann der bei der Siegerehrung den Pokal aus den Händen von Organisator Peter-Wulf Dietrich in Empfang nahm. Trainer Gerd Schildt strahlte: „Wir sind mit großen Ambitionen hierher gefahren, nachdem wir im Vorjahr unglücklich im Halbfinale gescheitert sind. Ich denke, dass wir in den Gruppenphase tolle Spiele hingelegt haben. Im Halbfinale und Endspiel haben wir dann noch einmal alles reingepackt. Ich bin total stolz auf meine Mannschaft!“

Der Weg in Zahlen

Vorrunde: Holstein Kiel – Nord-Ostsee-Auswahl 4:1, Tore: 1:0 Rohwer, 2:0 Rohwer, 3:0 Lehmann, 4:0 Y. Wolf, 4:1 Nac; Holstein Kiel – VfL Bad Schwartau 7:0, Tore: 1:0 F. Wolf, 2:0 Habermann, 3:0 Gröper, 4:0 Lehmann, 5:0 Rohwer, 6:0 Habermann, 7:0 Petersen; Holstein Kiel – Phönix Lübeck 0:0; Holstein Kiel – Hamburger SV 1:1, Tore: 1:0 Lehmann, 1:1 Milewski

Halbfinale: Holstein Kiel – LN Buzzerboys 1:0, Tor: 1:0 Rohwer

Finale: Holstein Kiel – VfB Lübeck 2:1, Tore: 1:0 Petersen, 1:1 Pauls, 2:1 Ilski

Fotos vom Gottschi-Cup

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