‚Wir wollen vorlegen!‘

Interview mit Falko Götz

Am Sonnabend um 14.00 Uhr steht das traditionsreiche Duell zwischen Holstein Kiel und Altona 93 auf dem Flugplan der Störche. Nach dem überraschenden Trainerwechsel – Thomas Seeliger kam für Thorsten Fröhling – sowie der herben Heim-Niederlage gegen Hannover96 II (0:3) weht den Hamburgern heftiger Gegenwind ins Gesicht. Wir sprachen vor dem zweiten Heimspiel des neuen Jahres mit dem Kieler Coach Falko Götz.

Herr Götz, Altona 93 ist für Sie sicherlich keine Unbekannte…

Uns liegen genügend Informationen vor. Altona hat einige gute Spieler, die wir am Sonnabend ausschalten müssen. Ich denke die Hamburger werden alles versuchen, um uns das Leben schwer zu machen. Wir haben sicher Respekt, aber wir wollen in erster Linie unser eigenes Spiel durchziehen. Dazu wird es nötig sein, konzentrierter zu Werke zu gehen als in Cottbus. Wir wollen gegen Altona Tempofußball spielen, den Gegner unter Druck setzen und offensiv agieren. Ich bin mir sicher, dass uns die Kieler Zuschauer dabei wieder toll unterstützen werden.

Wie ist momentan die Stimmung in der Mannschaft?

Weiterhin sehr gut. Alle hängen sich mit viel Engagement rein, wollen unbedingt den Erfolg und verhalten sich auch dementsprechend. Wir haben am Freitag noch eine Trainingseinheit, danach werde ich mir abschließend überlegen, welche Mannschaft ich gegen Altona ins Rennen schicke. Wir haben nach wie vor viele Möglichkeiten, sind sehr stark besetzt und haben einen leistungsfördernden Konkurrenzkampf.

Am Sonntag treten Ihre direkten Konkurrenten aus Halle und Magdeburg gegeneinander an…

Und wenn wir unsere Hausaufgaben gegen Altona vernünftig machen, dann können wir mit Gelassenheit nach Halle schauen. Wir können und wollen vorlegen, unser Publikum zufrieden stellen und unsere Position festigen.

Interview: Malik Ferhat (Praktikant beim Holstein Magazin)

Foto: Falko Götz zeigt unmissverständlich die Marschroute für die Kieler Störche an.

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