Elektrisierender Abend

Der Spätsommer-Stammtisch am 29. August 2019 im Holsteiner konnte gleich mehrere sportliche Stargäste begrüßen. Den Anfang machte der KSV-Moover, der Elektroroller des Störcheclub-Mitglieds P/Labor aus Schleswig in Kooperation mit Metz moover. Der auf 50 Exemplare limitierte E-Scooter im Holstein-Look kann mit nummeriertem Echtheitszertifikat für knapp 1.600 Euro erworben werden – und konnte auch vor und nach dem Stammtisch Probe gefahren werden. Tempolimit dabei: Die Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h. Hauke Brauer, als Stammtisch-Gast und Vertreter des auf Elektrotechnik und Interaktivität spezialisierten P/Labor vor Ort, erklärte die Idee: „Wir haben festgestellt, dass die meisten auf dem Markt produzierten E-Roller nicht die Bohne taugen. Der Metz moover hingegen erfüllt alle verkehrssicherheitsrechtlichen Anforderungen.“ Und auch ein Leasing-Angebot für den KSV-Moover wurde gemeinsam mit der nordostsee.leasing ausgearbeitet.

Sportlich ging der Abend weiter: Cheftrainer André Schubert blickte auf die Auswärtspartie gegen den FC St. Pauli zurück und zeigte sich trotz 2:1-Niederlage zufrieden: „Wir waren in den letzten vier Spielen die bessere Mannschaft, hatten mehr Chancen, mehr Schüsse, einfach mehr vom Spiel. Natürlich beutelt uns das mit den Punkten, wir brauchen noch mehr Tempo und Feuer vorm Tor. Aber die anderen Teams haben Kiel inzwischen gelesen und wissen, wie sie gegen eine offensive Mannschaft spielen müssen.“ Besonderen Fokus will er deshalb auf die Kontersicherung legen und die Ruhe und Cleverness vorm Tor üben. Optimistisch für das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue zeigt er sich trotzdem: „Wir hoffen, dass wir wieder ein Feuerwerk abbrennen lassen können und die Spieler sich für ihre guten Leistungen belohnen. Ihre Entwicklung ist wirklich schön zu sehen.“

Dem stimmte auch Fabian Wohlgemuth, Sportdirektor der KSV, zu: „Wir können aktuell zusehen, wie sich unsere Spieler entwickeln, das ist fast anfassbar. Vertrauen ist wichtig und wir werden unseren Weg so weitergehen. Natürlich wären Punkte zuträglich, aber wir sind vom Kader überzeugt.“

Ein Teil dieses Kaders ist seit der aktuellen Saison auch Lion Lauberbach vom FSV Zwickau. Der 21-jährige Mittelstürmer fühlt sich in Kiel bereits wohl: „Ich habe eine top Wohnung und auch meine Familie sagt nur Positives über Kiel. Im Spiel gegen St. Pauli habe ich mich super gefreut, dass ich starten durfte, aber bei mir ist noch viel Luft nach oben und daran will ich arbeiten.“

Auch Makana Baku, in der Sommerpause von der SG Sonnenhof Großaspach zu Holstein Kiel gewechselt, hat sich in Kiel bereits eingelebt: „Eine Wohnung habe ich schon gefunden, eine Freundin leider noch nicht. Jetzt müssen wir nur noch auf dem Platz durchstarten, das machen wir gegen Aue.“ Und noch eine Anekdote hatte der 21-jährige Deutsch-Kongolese zu erzählen: „Mein Papa war ein großer Fan von Rudi Völler und so entstand dann mein Spitzname. Man nennt mich auch Rudi.“

Prost, Rudi!

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