Entwicklung ahoi!

Im August-Stammtisch trafen die Extreme aufeinander: In rustikaler Umgebung im Güterbahnhof, Eventlocation des Holstein-Partners Budenzauber, lag der Fokus vor allem auf einem Thema – der Entwicklung. Steffen Schneekloth, Präsident der KSV Holstein, führte durch den Abend und ließ André Kastigen von heiler Sportplatzbau und Dominic Peitz, seit Juli Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, zu Wort kommen. Denn obwohl die Welt sich seit Beginn der Corona-Epidemie scheinbar langsamer bewegte – die Störche hielt das in ihrem Fortschritt nicht auf.

So schritten die Modernisierungsarbeiten auf dem Trainingsgelände in Projensdorf und im Holstein-Stadion in den vergangenen zwölf Monaten beständig voran. André Kastigen und Steffen Schneekloth führten in einem virtuellen Leinwand-Rundgang durch das NLZ und präsentierten die Innovationen. Rund um den Rasen tat sich einiges auf den Trainings- und Spielflächen: Pressebereiche, Flutlichtanlagen, Ballfänge, Gitterzäune – und natürlich die Spielfläche. 45.000 m² wurden neu gestaltet, dafür 5.000 m³ Boden bewegt. Denn auch wenn das Fußballspiel am Ende auf der Oberfläche stattfindet – „das, was vergraben ist, ist das wichtigste, sonst funktioniert es oben auf dem Rasen nicht“, so André Kastigen. Dafür wurden 600 Meter Leitungen und 800 Meter Steuerkabel unter der Erde verlegt. Und auf den Trainingsflächen der Ligamannschaft Heizschläuche in 28 Kilometer Länge sowie eine Isolierschicht unter der Rasenheizung, die einige 100 Euro Heizkosten täglich einspart. „Die Wahrheit liegt unter dem Sportplatz“, schmunzelt André Kastigen. Getoppt werden die unterirdischen Arbeiten vom heiler Hybridrasen R, dessen 30.000 Kunststofffasern pro Quadratmeter mit einer überdimensionalen Nähmaschine stabilisiert wurden. Ein Jahr später sind die Modernisierungsarbeiten so gut wie abgeschlossen – und André Kastigen mehr als zufrieden: „Wenn ich sehe, wie der Rasen wächst, da geht mein Herz auf.“

Auch Steffen Schneekloth zeigt sich glücklich mit der Wahl des Sportplatz-Spezialisten: „Wir haben uns bewusst für heiler Sportplatzbau entschieden, weil wir wussten, dass Ihr Einzigartiges anbietet und es einfach könnt.“ Und auch mit dem Gesamtergebnis zeigt sich der Präsident zufrieden: „Der Verein kann stolz auf seine Trainingsanlagen sein. Mit der fürsorglichen Rasenpflege der Firma Rumpf halten wir den Bundesliga-Standard. Wir haben die Voraussetzungen so geschaffen, dass wir auch die nächsten Jahre hier vernünftig spielen können. Und das ist nur durch die Unterstützung und das Engagement der Störcheclub-Mitglieder möglich. Wir sind unglaublich dankbar!“

Nicht nur bei der Infrastruktur geht der Verein Schritte in die richtige Richtung – auch personell bleibt die KSV in Bewegung. Dominic Peitz, seit Anfang Juli Leiter des NLZ und damit vom Fußballplatz an den Schreibtisch gewechselt, übernimmt die „markante Position“ von Fabian Müller – und muss sich an den neuen Alltag erstmal gewöhnen. „Der Schreibtisch fühlt sich träge an. Ich bin froh, die Mannschaften bei ihrer Entwicklung draußen auf dem Platz begleiten zu können.“ Potential sieht er besonders bei der Entwicklung der Trainer: „Beim Fußball gehören viele dazu. Die Zutaten sind die Spieler, der Bäcker der Trainer, sonst funktioniert der Kuchen nicht. Das eine bedingt das andere und da wollen wir für die Grundlage sorgen, Begleiter der Trainer sein und junge Trainer fördern.“ Auch den Übergang von den Jugendmannschaften in den Profibereich möchte der ehemalige Mittelfeldspieler der KSV erleichtern: „Spieler, die von den Junioren zu den Senioren wechseln, haben mit Unterschieden in Erfahrung und Körper zu kämpfen. Bei uns haben die Spieler die Chance, zu lernen, mit Misserfolgen umzugehen und zu kämpfen. Wir arbeiten daran, dass die Jugendspieler das auch im Kopf begreifen.“

Es geht also voran – unter, über und auf dem Platz. Mit einem starken Team, einer Menge Erfahrung und großzügiger Unterstützung. Ein guter Grund, anzustoßen.

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