Der in Sacramento (USA) geborene Marc Heider erblickte am 18. Mai 1986 das Licht der Welt, wuchs aber in Nordrhein-Westfalen auf. Über die Stationen beim VfL Osnabrück und der Zweitvertretung Werder Bremens heuerte er schließlich bei unserer KSV Holstein an. In Kiel verbrachte er einen großen Teil seiner Karriere und ist einer der Spieler mit den meisten Einsätzen und Toren für die Störche. Heute feiert „Heidi“ seinen 40. Geburtstag.
Sieben Spielzeiten lang schnürte der variable Stürmer Marc Heider seine Schuhe für die KSV und erzielte in 247 Pflichtspieleinsätzen 88 Tore für die KSV. Damit steht er nicht nur auf Rang 19 der Störche mit den meisten Spielen, sondern auch auf Platz neun der Rekordtorschützen. Vor ihm auf der Liste stehen legendäre Namen wie Dmitrijus Guscinas (97 Tore), Oskar Ritter (101 Tore) und natürlich Gerd Koll (155 Tore).
Im Jahr 2009 wechselte der damals 23-Jährige als ein persönlicher Wunschkandidat des Trainers Falko Götz ins Storchennest. Sein erstes Spiel im KSV-Dress absolvierte er direkt gegen seine alten Mitstreiter von Werder Bremen II. Beim Stand von 4:0 wurde er in der 76. Minute eingewechselt. Seitdem ging er mit Einsatz und Leistungsbereitschaft voran, war Teil der Regionalligamannschaft auf dem Weg ins DFB-Pokal-Viertelfinale 2011/12 und verpasste 2015 nur äußerst knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga in der Relegation gegen 1860 München. Sein persönlich erfolgreichstes Spiel im KSV-Dress dürfte in der Saison 2011/12 der 5:1-Sieg bei RB Leipzig gewesen sein. Dreimal netzte Heider in der Red Bull Arena und half dabei, den Leipzigern die höchste Heimniederlage der Vereinsgeschichte zuzufügen. Damit steht Holstein in einer Reihe mit dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg.
Doch noch mehr bleibt Heider für seinen wichtigen Treffer in der Relegation zur 3. Liga 2013 gegen Hessen Kassel in Erinnerung. Nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel hatte der Stürmer im Rückspiel unsere Störche in Führung gebracht und so die vorherige Anspannung vertrieben.
Bis Sommer 2016 lief Heider in Blau-Weiß-Rot auf, eher zu seinem Jugendverein VfL Osnabrück zurückkehrte. Bei den Niedersachsen spielte er bis ins hohe Fußballeralter und ließ anschließend seine Karriere bei den Sportfreunden Lotte und Rot Weiss Ahlen ausklingen.
Die KSV Holstein gratuliert recht herzlich zu seinem besonderen Ehrentag!