Am Donnerstag ist es wieder so weit: Beim Finaltag der Jugend werden im Uwe Seeler Fußball Park in Malente die schleswig-holsteinischen Landespokale ausgespielt. Für Holstein wollen die U17-Juniorinnen und die U19-Jungstörche den SHFV-Pokal in Höhe stemmen.
U17-Juniorinnen wollen ihren Titel verteidigen
Das Endspiel unserer U17-Juniorinnen steigt am Donnerstag bereits um 12 Uhr. Gegen den Landesligisten NTSV Strand 08 geht die Holstein-Mission Titelverteidigung in die letzte Runde. Dem vorausgegangen war eine erfolgreiche Pokalsaison 2024/2025, die durch den 8:1-Finalsieg gegen die FSG Oldendorf Itzehoe gekrönt wurde.
Entsprechend motiviert gehen die Kielerinnen das Spiel an: „Wie bei jedem regionalen Pflichtspiel werden wir der Favorit sein und wollen dem gerecht werden. Das ist unser Anspruch als Juniorinnen-Team bei Holstein“, äußert sich Phillip Portwich, Cheftrainer der U17-Juniorinnen, zu seinem Team, das im Ligabetrieb in der Regionalliga Nord zuhause ist – und auf das Pokalfinale brennt: „Alle Mädels wollen unbedingt spielen, weil die Endspiele in Malente immer ein Highlight sind. Für mich als Trainer ist es natürlich schön zu sehen, dass sich deshalb alle im Training aufdrängen und eine große Spielfreude an den Tag legen“, gibt Portwich einen Einblick in die Stimmung der U17-Women.
Saison-Impressionen von den U17-Juniorinnen. Fotos: Martin Schultz-Booske.
U19 tritt wieder gegen den JFV Lübeck an
Unsere U19 erwartet um 18 Uhr die Wiederauflage des Finals vom letzten Jahr. Im Mai 2025 setzte sich der KSV-Nachwuchs am gleichen Ort mit 3:1 gegen den JFV Lübeck durch. „Wir lagen damals zur Halbzeit mit 0:1 zurück“, erinnert sich Holsteins U19-Cheftrainer Freddy Kaps an ein knappes Duell und erwartet auch in diesem Jahr ein spannendes Spiel: „Nicht nur tabellarisch gesehen, treffen die beiden besten U19-Mannschaften aus Schleswig-Holstein aufeinander. Lübeck ist durchaus in der Lage, mit uns ein Spiel auf Augenhöhe zu gestalten“, warnt Kaps.
Ihre fußballerische Klasse haben die Hansestädter in der laufenden Spielzeit im Ligabetrieb mehrfach unter Beweis gestellt. Mit nur einer Niederlage aus 13 Spielen qualifizierte sich der Jugendförderverein in der Hinrunde als souveräner Tabellenführer der Regionalliga Nord für die Liga B der DFB-Nachwuchsliga. Auch da schlugen sich die Lübecker achtbar und beendeten die Hauptrunde mit zehn Punkten aus zwölf Spielen auf dem sechsten Platz. Für das Pokalfinale qualifizierte sich der JFV zuletzt durch einen Halbfinal-Krimi, in dem sie mit 5:3 nach Elfmeterschießen den SV Eichede aus dem Wettbewerb warfen.
Die U19-Jungstörche legten parallel einen etwas unaufgeregteren Auftritt hin. Sie entschieden das Derby gegen VfB Lübeck mit 6:0 für sich. Im Finale möchte Kaps von seinem Team trotzdem eine Leistungssteigerung sehen: „Es wird darauf ankommen, dass wir von Beginn an sehr konzentriert, dynamisch und zielstrebig sind. Wenn wir das nicht tun, wird Lübeck immer wieder Momente haben, in denen sie uns auch wehtun können.“ Dieser Anspruch trifft auf ein Team, das Kaps als sehr motiviert wahrnimmt. Schließlich erwartet unsere Jungstörche nicht nur aufgrund des möglichen Titelgewinns eine besondere Begegnung. „Das Pokalfinale ist als letztes Saisonspiel für einige Jungs auch immer eine gute Chance, sich mit einer guten Leistung auf dem Platz von befreundeten Mitspielern zu verabschieden, weil sie in dieser Konstellation nie wieder zusammenspielen werden“, weiß Kaps um die außergewöhnlichen Umstände.
Der Eintritt für alle Partien des Finaltages im Uwe Seeler Fußball Park in Malente ist frei. Unsere Finalisten aus dem Storchennest freuen sich über zahlreiche Unterstützung vor Ort bei ihren wichtigen Duellen am Donnerstag.
Impressionen vom U19-Pokalfinale 2025.













