Der KSV-Nachwuchs hat am vierten Spieltag der Flens-Oberliga einen Auswärtssieg eingefahren. Beim Eckernförder SV setzten sich die U23-Jungstörche dank der Tore von Hamza Muqaj (6., 54.) und Kjell Knaak (82.) mit 3:0 durch. Das Team von Cheftrainer Freddy Kaps belohnte dadurch einen durchweg konzentrierten Auftritt am Bystedtredder.
Eckernförder SV – Holstein U23 0:3 (0:1)
Gegen den Aufsteiger aus Eckernförde legte unsere U23 einen starken Start mit einem wunderschönen Führungstreffer hin: Hamza Muqaj nahm eine Kopfballabwehr der Gastgeber volley, der Ball schlug von der Strafraumgrenze kommend im rechten Winkel ein – 1:0 für Holstein (6.). Auch in den folgenden Minuten blieb Holstein spielbestimmend. Besonders über die Flügel brachen die Jungstörche immer wieder durch. Gestoppt wurden sie dabei oftmals erst im letzten Moment von einem Abwehrbein oder der Abseitslinie.
Auf der Gegenseite probierte der ESV gelegentlich über Standardsituationen zu entwickeln. Zu einer Parade wurde KSV-Torwart Henrie Müller-Kalthoff in der ersten Hälfte allerdings nicht gezwungen. Ebenfalls mit einem ruhenden Ball hatte dann René Guder die vorerst beste Chance auf den zweiten Treffer des Abends. Der Jungstörche-Kapitän zielte einen direkten Freistoß aus halbrechter Position und knapp 18 Metern Torentfernung auf das Torwarteck. Sein strammer Schuss zischte jedoch knapp am Pfosten vorbei. Die zweikampfreiche Schlussphase der ersten Halbzeit blieb ohne Großchance. Mit der 1:0-Führung für die KSV ging es in die Pause.


Nach dem Seitenwechsel ließ das nächste Tor nicht lange auf sich warten. Mark Richter Monserrat dribbelte sich in der 52. Minute auf der rechten Seite vor und schlug eine präzise Flanke an den langen Pfosten. Dort war Muqaj eingelaufen und schoss zur 2:0-Führung für Holstein und seinem Doppelpack ein. Den ausgebauten Vorsprung versuchte unsere U23 im letzten Spieldrittel anschließend zu vergrößern. Begünstigt durch frischen Wind von eingewechselten Spielern sollte das auch in den Schlussminuten gelingen.
Eine Koproduktion von zwei Jokern führte zum 3:0. Veit Lückner setzte von der linken Außenbahn mit einem Steckpass Kjell Knaak in Szene. Letzterer vollendete im Strafraum von halblinker Position ins rechte Toreck und stellte den 3:0-Endstand aus Kieler Sicht her. Entsprechend konnten sich die Jungstörche mit drei weiteren Punkten im Gepäck auf die Rückreise machen. Außerdem bedeutet der Sieg vorerst den zweiten Tabellenplatz in der Flens-Oberliga. Weiter geht es für Holsteins U23 am kommenden Samstag, den 22. August, mit dem “kleinen Derby”. Ab 16 Uhr wartet das Duell beim VfB Lübeck II.
Statistik
Holstein Kiel U23: Müller-Kalthoff – Junge (86. Lüth), Petersen, Apelt, Winter (78. Lückner) – Richter Monserrat (86. Meyer), Hahn, Muqaj, Wiese (86. Westphal), Guder – Tack (68. Knaak).
Tore: 0:1 Muqaj (6.), 0:2 Muqaj (54.), 0:3 Knaak (82.).
Stimmen zum Spiel
Freddy Kaps: “Es war ein hochverdienter Auswärtssieg, den wir uns mit einem konzentrierten Auftritt über die vollen 90 Minuten verdient haben. Unter der Woche haben wir nochmal viel daran gearbeitet unsere Spielweise durchzusetzen: Viel Druck und Tiefgang nach vorne, noch besserer Zugriff in der Verteidigung. Das hat heute gut funktioniert. Außerdem hat es mich gefreut, dass mit Veit und Kjell zwei Einwechselspieler das 3:0 kreiert haben. Uns als Gruppe tut es gut zu sehen, dass alle einen wichtigen Teil zu unserem Erfolg beitragen.”
Hamza Muqaj: “Weil ich Till als Absicherung hinter mir hatte, kam ich immer wieder in Situationen wie bei meinem ersten Tor. Den wollte ich genau so nehmen. Umso schöner, dass der Ball dann auch ins Tor gegangen ist. Trotzdem muss ich mich, wie jeder andere auch, Woche für Woche neu beweisen. Das ist uns als Mannschaft heute insgesamt gut gelungen. Nach der frühen Führung wollten wir unbedingt das nächste Tor nachlegen und haben hinten wenig zugelassen.”
Maximilian Apelt: “In der Defensive hatten wir die klare Aufgabe, über die volle Spielzeit dafür sorgen, dass die ganze Mannschaft in der Arbeit gegen den Ball wachsam ist. Eckernförde kam auch deshalb kaum zu Chancen. Gleichzeitig haben wir im Spielaufbau Geduld bewiesen und immer wieder gefährliche Bälle hinter die gegnerische Abwehrreihe schlagen. Insgesamt war es ein sehr konzentriertes Spiel von uns. Darauf lässt sich aufbauen.”
Fotos: Nick Hanke.

















