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Im letzten Heimspiel der Saison sicherte sich Holsteins U23 drei Punkte. | Foto: Nick Hanke.

U23 mit deutlichem Sieg beim Heimabschluss

Holsteins U23 hat den letzten Pflichtspielauftritt vor heimischer Kulisse erfolgreich gestaltet. Im CITTI FUSSBALL PARK brachte Doppelpacker Laurynas Kulikas die Jungstörche gegen den TSV Nordmark Satrup schon in der ersten Hälfte auf die Siegerstraße. In der zweiten Hälfte durfte auch Lenny Borges zwei Mal jubeln, Treffer von Kjell Knaak und Leon Parduzi komplettierten das Ergebnis.

Holstein Kiel U23 -TSV Nordmark Satrup 6:0 (2:0)

Das Spiel begann mit einem echten Traumstart für die Jungstörche. In seinem letzten Heimspiel für Holstein durfte Laurynas Kulikas bereits nach sechs gespielten Minuten jubeln. Aus der zweiten Reihe brachte der erfahrene Mittelstürmer den Ball im rechten Winkel unter und machte sich dabei auch die aufgerückte Position des gegnerischen Keepers zunutze. Zwei Minuten später hätte Kulikas beinahe direkt eine Vorlage folgen lassen. Sein gut getimter Schnittstellenpass erreichte Kjell Knaak, dessen Abschluss vom Satruper Torwart aber noch an den Pfosten gelenkt werden konnte.

Mit ungebrochener Spielfreue verlagerte unsere U23 auch anschließend das Spiel zu großen Teilen in die gegnerische Hälfte. Folgerichtig legten die Holsteiner in 31. Minute nach – und wieder durfte Kulikas sich von seinen Teamkollegen beglückwünschen lassen. Nachdem Leon Parduzi im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde, chippte der KSV-Stürmer den fälligen Elfmeter zum 2:0 in die Tormitte. Vor der Pause wäre auch noch ein 3:0 möglich gewesen. Unter anderem Lenny Borges per Kopf und Kjell Knaak, mit einer Schusschance, blieb der Treffer aber zunächst verwehrt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte musste Tyler Dogan erstmals eingreifen. Eine direkt auf sein Tor gezogen Ecke flog der Holstein-Keeper am zweiten Pfosten weg. Auch kurz darauf war er mit einer Fußabwehr auf dem Posten, um eine Unaufmerksamkeit in der KSV-Defensive zu reparieren. Belohnt wurde der Einsatz wenig später auf der anderen Seite. Eine Umschaltsituation setzte Knaak in Szene, der von der Strafraumgrenze in die linke Ecke vollendete – 3:0 (51.). Anschließend parierte Dogan einen direkten Freistoß stark, ehe das Spieltempo für einige Minuten abflachte.

Die nächsten Highlights sollte Lenny Borges parat haben: Zunächst drosch der Kieler Mittelfeldspieler eine Eckballhereingabe von Parduzi per Direktabnahme von der Strafraumkante unter die Latte. Keine fünf Minuten später, wieder auf Vorarbeit von Parduzi, musste Borges nach einer halbhohen Flanke nur noch den Fuß hinhalten. Parduzi trug sich wenig später auch noch selbst in die Torschützenliste ein und stellte auf 6:0 (71.). Es war der letzte Treffer der Partie, die bis zum Schlusspfiff noch zahlreiche Wechsel, aber keine weitere Großchance bot.

Durch den Sieg verteidigen unsere Jungstörche den zweiten Tabellenplatz. Zeitgleich kam der drittplatzierte SV Eichede nicht über ein 2:2-Unentschieden beim VfR Neumünster hinaus. Deshalb besteht vor dem letzten Spieltag auch nur noch ein theoretisches Risiko, dass der KSV, ausgestattet mit dem deutlich besseren Torverhältnis, der Rang abgelaufen wird.

Holstein Kiel U23: Dogan – Borges, Ottilinger, Petersen, Medlin (78. Spieckermann), Winter – Parduzi (74. Karimi), Soldanski (78. Wirlmann) – Jakupovic (63. Rüzgar), Knaak – Kulikas (72. Sohn).

Tore: 1:0 Kulikas (6.), 2:0 Kulikas (31.), 3:0 Knaak (51.), 4:0 Borges (64.), 5:0 Borges (68.), 6:0 Parduzi (71.).

Zuschauer: 118.

Stimmen zum Spiel

Sven Boy: „Es war ein hartes Stück Arbeit, weil die Satruper immer wieder gut umgeschaltet haben und wir auch Phasen in unserem Spiel hatten, die mir nicht gefallen haben. Trotzdem habe ich mich nach dem Spiel bei der Mannschaft in erster Linie bedankt. Die Selbstlosigkeit vieler Spieler hat es möglich gemacht, dass sich einige Jungs heute noch einmal zeigen konnten. Alle wurden dafür mit einer guten Leistung belohnt. Besonders freut es mich natürlich für Laury, der einen perfekten Abschied bekommen hat.“

Laurynas Kulikas: „Für mich war es ein perfekter Tag – wie im Bilderbuch. Meine Familie und Freunde waren da, dazu ist uns im Spiel vieles gelungen. Beim 1:0 treffe ich den Ball glücklicherweise perfekt, dann kann ich per Elfmeter direkt nachlegen. Besser hätte ich es mir nicht erträumen können. Außerdem hatten auch viele andere noch ihre Erfolgsmomente, insgesamt hat es einfach richtig Spaß gemacht.“

Leon Parduzi: „Es hat richtig Spaß gemacht, noch einmal mit den Jungs auf dem Platz zu stehen, die den Verein leider verlassen werden. Am meisten hat es mich für Laury und seinen Doppelpack gefreut, aber auch für mich persönlich. Drei Vorlagen und ein Tor sind keine schlechte Bilanz für das letzte Heimspiel.“

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