Gegnercheck: Der 1. FC Nürnberg mit Neu-Coach Markus Weinzierl

Der 1. FC Nürnberg, auch bekannt als der Club bzw. fränkisch der Glubb, hat einen neuen Cheftrainer: Markus Weinzierl trat am Dienstag sein neues Amt beim FCN an und ersetzt damit den erst am Montag entlassenen Robert Klauß.  

Nur drei Siege aus den ersten zwölf Spielen – das hatte man sich in Nürnberg anders vorgestellt. Das obere Tabellendrittel gab Sportvorstand Dieter Hecking vor der Saison als Zielvorgabe aus. Mit zehn Punkten und neun zu 18 Toren findet sich der Club allerdings aktuell im unteren Drittel auf Platz 14 wieder. Grund genug für den ehemaligen Trainer Hecking, den bisherigen Amtsinhaber Klauß freizustellen, der den FCN im Sommer 2020 übernahm.

Nun soll es also Weinzierl richten, der im Vergleich zu Klauß eine deutlich erfahrenere Variante darstellt. Und das liegt nicht nur am Altersunterschied von 10 Jahren (47/37), sondern auch an den bisherigen Stationen. Während Klauß vor seinem Engagement in Nürnberg zuvor nur als Jugend- und Co-Trainer bei RB Leipzig aktiv war, trainierte Weinzierl mit Schalke 04, dem VfB Stuttgart und dem FC Augsburg (bis Juni 2022) bereits drei namenhafte Bundesligsten. Für die Störche erschwert der Trainierwechsel in gewisser Hinsicht die Vorbereitung auf das Spiel. Weinzierl hatte eine Trainingswoche Zeit auf die Mannschaft einzuwirken – unklar inwiefern das Team am Sonntag bereits mit einer neuen Spielidee auf den Platz kommt.

Die Heimspielstätte des Clubs ist das Max-Morlock-Stadion, das bis zu 50.000 Zuschauern Platz bietet. Der Namensgeber Maximilian Morlock wurde mit dem FCN 1948 und 1961 Deutscher Meister und 61 zusätzlich zum Fußballer des Jahres gewählt. Von 1945 bis 1963 erzielte er für den Club 286 Tore und gehörte zudem zum Weltmeister-Kader der deutschen Nationalmannschaft von 1954.

Genau wie Holstein Kiel wurde der 1. FC Nürnberg im Jahr 1900 gegründet. Die traditionellen Vereinsfarben, in denen die Clubberer seit 2007 wieder auflaufen sind Weinrot und Schwarz.

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