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Jubel bei Sammy Carone und ihren Teamkolleginnen nach dem verwandelten Elfmeter.

Bei Rückkehr an die Waldwiese: Women sichern sich Arbeitssieg

Im ersten Heimspiel im Stadion Waldwiese seit Oktober 2025 gelang unseren Holstein Women in einem harten Kampf ein 2:1-Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht SV Hastenbeck. Mit diesem Dreier erobern unsere Women außerdem am 18. Spieltag der Frauen-Regionalliga Nord die Tabellenführung zurück.

Holstein Women – SV Hastenbeck 2:1 (1:0)

Zurück in ihrer fußballerischen Heimat benötigten die Holsteinerinnen einige Minuten Anlaufzeit, um die gewohnte Sicherheit in ihrem Spiel zu finden. Deshalb war auch zunächst ein starker Einsatz von Lela Naward gefragt. Nach 17 gespielten Minuten vereitelte die KSV-Torhüterin mit einer Fußabwehr den Führungstreffer für die Hastenbeckerinnen. Auf der Gegenseite hatte Kira Hasse wenig später die erste Großchance für Holstein auf dem Fuß. Ihr Schuss aus kurzer Distanz konnte allerdings pariert werden. Gleiches galt in der 35. Minute für den Kopfball von Arjela Lako. Hasse hatte zuvor per Flanke den gut gesetzten Abschluss ihrer Kollegin vorbereitet. Noch etwas besser machte es dann Sarah Begunk. Kurz vor der Pause nutzte die KSV-Kapitänin die zweite Chance nach einer Ecke und platzierte einen Volleyschuss zur 1:0-Führung im Tornetz (44.).

Den Schwung des Erfolgserlebnisses nahmen unsere Women mit in die zweite Halbzeit. Bereits kurz nach Wiederanpfiff ergaben sich zwei weitere Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Der nächste Treffer fiel stattdessen auf der anderen Seite: Ein Handelfmeter wurde von den Gästen mit viel Schwung ins obere Eck zum 1:1-Ausgleich verwandelt (55.). Auf den Gegentreffer folgte umgehend eine offensive KSV-Reaktion. Zunächst wurde der erneute Führungstreffer dabei zwar verpasst, in der 70. Minute war es dann aber so weit: Kira Hasse holte einen Foulelfmeter für unsere Women heraus, den Sammy Carone sicher vom Punkt verwandelte.

Ein knapper Vorsprung, auf dem sich nicht ausgeruht wurde. Unsere Women hielten in der Schlussphase das Tempo hoch und kamen zu weiteren Chancen gegen das Tabellenschlusslicht. So verpasste die eingewechselte Paula Harder aus spitzem Winkel, als sie den Ball nur an den Pfosten setzte. Es blieb bis in die Nachspielzeit ein intensives und zweikampfbetontes Duell, bei dem die Elf von Women-Cheftrainer Stefan Fischer auch gegen den Ball alles reinwarf, um am Ende den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Damit steht nun bereits der sechste Sieg in Serie. Seit dem Start der Rückserie sind unsere Women ungeschlagen und setzen ihren Erfolg auch vor heimischem Publikum weiter fort. Besonders wichtig wird es am kommenden Wochenende, dann wartet mit der SpVg Aurich das absolute Topspiel der Liga.

Statistik

Holstein Women: L. Naward – Redant, Zimmermann, Grosnick (84. Erbar), Jöhnk (60. L. Hasse) – Carone, Eigebrecht (87. A. Naward) – Lako (60. Harder), Begunk, Minta (46. Jürgensen) – K. Hasse.

Tore: 1:0 Begunk (44.), 1:1 Ruhnow (57., Elfm.), 2:1 Carone (70.).

Stimmen zum Spiel

Stefan Fischer: „Mit unserem spielerischen Ansatz war es auf dem Platz heute nicht leicht, aber die Mädels haben immer weitergemacht und auch Rückschläge angenommen. Wir haben es nach dem 1:1 geschafft, noch die richtigen Impulse zu setzen. Natürlich können wir diesen Erfolg jetzt feiern, aber dennoch müssen wir auf dem Boden bleiben und bei den nächsten Aufgaben fokussiert sein.“

Sammy Carone: „Es war am Ende einfach nur noch Kampf. Es war unfassbar wichtig, dass wir ruhig geblieben sind und uns nicht aus dem Konzept haben bringen lassen. Wir haben bis zum Ende versucht, unseren Fußball auf den Platz zu bringen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass wir uns dadurch auch zurück an die Spitze kämpfen konnten. Genau diesen Kampfgeist müssen wir für die nächsten Wochen mitnehmen.“

Arjela Lako: „Am Anfang sind wir sehr schwungvoll gestartet, haben uns dann aber ein bisschen verunsichern lassen. Durch die Führung konnten wir mutiger werden und haben am Ende verdient gewonnen. Wir waren sehr geduldig und ich bin mir sicher, dass wir diesen Schwung für die kommenden Wochen gut gebrauchen können.“

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