Holstein Women ziehen ins Landespokalfinale ein

Die Holstein Women bejubeln den Finaleinzug – und widmen den Sieg ihrer verletzten Mitspielerin Lisa Wiedemann

Die Holstein Women haben das Finale des SHFV-Landespokals erreicht. Die Mannschaft von Trainer Bernd Begunk setzte sich am Mittwochabend im Halbfinale im Stadtduell gegen den Kieler MTV mit 4:1 (2:0) durch.

Ein Traumdebüt feierte dabei Laetitia Mikolassek. Die 18-jährige Stürmerin war kurz zuvor vom 1. FFC Turbine Potsdam ins Storchennest gewechselt, stand beim Pokalspiel direkt in der Startelf und erzielte in ihrem ersten Spiel im KSV-Dress nach nur drei Minuten die frühe Führung. Auch in der Folge nahm der favorisierte Regionalligist gegen den Tabellendritten der Oberliga Schleswig-Holstein nicht nur die Favoritenrolle, sondern auch die schwierigen Platzverhältnisse gut an und erhöhte noch vor der Pause durch einen verwandelten Elfmeter von Samanta Carone zum 2:0-Halbzeitstand (38.).

Nach dem Seitenwechsel konnte der Außenseiter durch Hannah Östermann verkürzen (47.), die KSV-Frauen ließen sich jedoch nicht von der Siegerstraße abbringen. Zunächst bewahrte Torhüterin Caja Paulsen ihre Farben vor einem möglichen Ausgleich, als sie einen Strafstoß von Stephanie Hofmann parierte (54.), dann legte die Begunk-Elf ihrerseits zwei weitere Treffer durch Carone (60./FE) sowie Paula Harder (82.), sodass sie letztlich einen ungefährdeten Sieg einfuhr und das Ticket für das Finale buchte, in dem man nun auf den Spitzenreiter der Oberliga SSC Hagen Ahrensburg trifft (der genaue Termin ist noch offen).

Den Sieg widmeten die Holstein Women ihrer Nummer 24 Lisa Wiedemann, die sich vergangene Woche das Sprunggelenk gebrochen hatte und am Montag erfolgreich operiert wurde.

Gute Besserung und schnelle Genesung, Lisa!

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